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Polizeiticker Internationaler Handel mit Unfallfahrzeugen: Großeinsatz der Polizei in Dresden
Dresden Polizeiticker Internationaler Handel mit Unfallfahrzeugen: Großeinsatz der Polizei in Dresden
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16:25 04.06.2020
Die Beamten waren an mehreren Orten unter anderem mit einem Hubschrauber im Einsatz (Symbolfoto). Quelle: Wolfgang Sens/Archiv
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Dresden

Im Zuge der Ermittlungen zu einem großen Wirtschaftsstrafverfahren ist es am Donnerstag zu einem Großeinsatz der Polizei in Dresden gekommen. Der Hauptbeschuldigte, ein 37-jähriger Moldawier, sitzt mittlerweile in Haft. Dies teilt die Staatsanwaltschaft Dresden mit.

Handel mit Unfallfahrzeugen

Neben dem Hauptbeschuldigten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 19 weitere Menschen. Der Vorwurf: Straftaten im Zusammenhang mit dem Handel von Unfallfahrzeugen, die von den USA über Drittländer nach Deutschland gebracht wurden.

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300 Polizisten durchsuchten 30 Gebäude

300 Polizisten und 80 Fachkräfte der Finanzverwaltung beteiligten sich an dem Großeinsatz in Dresden und Umgebung. Sie durchsuchten 30 Gebäude, unter anderem Autohäuser und ein Bordellbetrieb an der Hamburger Straße. Die Einsatzkräfte stellten Beweismaterial, Vermögenswerte, Waffen und Munition sicher.

Einsatz mit Helikopter

Für die Aktion schickte die Polizei auch einen Hubschrauber in die Luft. Laut Augenzeugenberichten überflog der Helikopter gegen 6 Uhr morgens unter anderem die Bereiche Elbepark, Mickten und Übigau sehr tief. Anschließend kreiste er dann um die Flügelwegbrücke.

Der 37-jährige Hauptbeschuldigte soll noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft weiter. Die Ermittlungen dauern an.

Von dpa

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