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Polizeiticker Geldautomaten sprengen liegt im Trend – Zunahme auch in Dresden
Dresden Polizeiticker Geldautomaten sprengen liegt im Trend – Zunahme auch in Dresden
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08:02 12.06.2019
Am 27.02.2019 sprengten Unbekannte einen Geldautomaten am Merianplatz in Dresden-Gorbitz. Quelle: Roland Halkasch
Dresden

Im Schnitt einmal pro Tag versuchten Kriminelle in Deutschland im letzten Jahr einen Geldautomaten zu sprengen. Und das mit beachtlichem Erfolg: Bei den 369 Versuchen wurden insgesamt 18 Millionen Euro Bargeld entwendet. Noch vor zehn Jahren hatte es laut Bundeskriminalamt (BKA) nur 33 versuchte und gelungene Sprengungen gegeben.

Auch in der Landeshauptstadt Dresden verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr eine Zunahme gesprengter Geldautomaten: Nachdem sich in den Jahren 2016 und 2017 keine derartigen Vorfälle abspielten, wurden im vergangenen Jahr zwei Geldautomaten im Dresdner Stadtgebiet in die Luft gesprengt.

In einem der beiden Fälle misslang der Sprengversuch und ein Tatverdächtiger konnte ermittelt werden. Die Täter der zweiten Sprengung hingegen entkamen erfolgreich – zur Höhe der erbeuteten Summe möchte die Polizei keine Angaben machen. Entgegen des bundesweiten Trends „lässt sich aus unserer Sicht keine Tendenz ablesen“, heißt es dennoch aus der Polizeidirektion Dresden.

Im aktuellen Jahr wurde bislang ein Geldautomat in Dresden gesprengt. Die Täter erbeuteten im Februar am Merianplatz in Gorbitz mit der explosiven Masche eine sechsstellige Summe. Häufig leiten die Täter Gas in den Automaten – bevor die Entzündung des Gemischs schließlich die Sprengung eines Geldautomaten auslöst.

Von Aaron Wörz

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