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Polizeiticker Im Bus angehustet – Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung
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Dresden: Im Bus angehustet – Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung

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13:41 02.11.2020
Die 24-Jährige meldete den Vorfall der Bundespolizei (Symbolbild). Quelle: Bundespolizei
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Dresden

Einer 24-Jährigen ist am Samstagnachmittag in einem Bus der Linie 66 von einem Mann ins Gesicht gehustet worden. Die junge Frau hatte den Fahrgast zuvor auf seine fehlende Mund-Nase-Bedeckung angesprochen. Er beschied der 24-Jährigen, dass sie das nichts angehe und hustete ihr dann beim Aussteigen am Hauptbahnhof „unvermittelt und provokativ“ ins Gesicht.

Dies teilte die Bundespolizei mit, bei der sich das Opfer nach dem Vorfall meldete. Beamte und Frau trafen vor dem Dresdner Hauptbahnhof auf den Tatverdächtigen und einen Begleiter, beide ohne Mund-Nasen-Schutz. Während Letzterer nach Aufforderung umgehend eine Maske aufsetzte, weigerte sich der 37-Jährige weiter beharrlich. Ein Attest zur Befreiung von der Tragepflicht konnte er jedoch nicht vorweisen, gab aber an, sich bei der 24-Jährigen entschuldigt zu haben. Weiter wollte der Mann nichts zur Sache sagen.

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Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Beleidigung und meldete den Vorfall auch dem Gesundheitsamt wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.

Von fkä