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Polizeiticker Dreiste Betrüger täuschen Hackerangriff auf zwei Dresdner und einen Meißner vor
Dresden Polizeiticker Dreiste Betrüger täuschen Hackerangriff auf zwei Dresdner und einen Meißner vor
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13:11 29.05.2019
Mit der Vortäuschung von angeblichen Hackerangriffen haben Betrüger am Dienstag drei Personen zur Herausgabe von Passwörtern und Onlinezugängen gebracht. (Symbolfoto) Quelle: picture alliance/dpa
Dresden

Ein 54-jähriger Mann und eine 56-jährige Frau aus Dresden sowie ein 67 Jahre alter Meißner sind am Dienstag Opfer eines dreisten Telefonbetruges geworden.

In den ersten beiden Fällen gaben sich die Täter am Telefon jeweils als Mitarbeiter von Microsoft aus und behaupteten, dass die Computer durch Hackerangriffe beschädigt worden seien. Die Betrüger boten sodann an, die Schäden zu beheben und bewegten die Angerufenen dazu, ihnen Fernzugriff auf die Rechner zu gewähren. Außerdem entlockten sie ihren Opfern mehrere Passwörter.

i-Tunes-Karten bei Betrügern beliebt

Mit ihrer Webcam fertigte die Frau darüber hinaus auf Geheiß der Täter mehrere Aufnahmen ihres Personalausweises und weiterer persönlicher Dokumente an. Letztlich gelangten die Täter an die Zugangsdaten für das Onlinebanking und verschiedene Internetplattformen. Der Frau entstand ein Schaden von rund 1.800 Euro, welche die Täter direkt von ihrem Konto abbuchten.

Der finanzielle Schaden für den 54-Jährigen hingegen kann noch nicht beziffert werden. Unter anderem kauften die Betrüger mehrere i-Tunes-Karten im Wert von jeweils 100 Euro auf Kosten des Mannes.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am selben Tag in Meißen. Auch hier gelang es den Anrufern unter dem Vorwand eines angeblich stattgefundenen Hackerangriffs, einen 67-Jährigen zur Herausgabe mehrerer Zugangsdaten zu verschiedenen Onlinekonten zu bewegen.

Weiter behaupteten die Täter, durch den Hackerangriff seien diverse Softwarelizenzen ungültig geworden. Als sie den Mann aufforderten, diese durch Zahlung mehrerer Hundert Euro in Form von i-Tunes-Karten zu erneuern, wurde dieser stutzig. Er hielt Rücksprache mit seiner Bank, bemerkte so den Betrug und informierte die Polizei. Wie hoch der ihm entstandene Schaden ist, kann bisher nicht abschließend beantwortet werden.

Die Polizei rät:

- Gewähren Sie unbekannten Personen keinen Zugriff auf ihre Rechner!

- Gehen Sie sorgsam mit ihren persönlichen Daten und Zugangsdaten um!

- Ein technischer Support wird Sie niemals nach Passwörtern für Onlinekonten fragen!

Von dnn

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