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Polizeiticker #DD1502 – Polizei sieht Verbesserungsbedarf in der Kommunikation mit Journalisten
Dresden Polizeiticker #DD1502 – Polizei sieht Verbesserungsbedarf in der Kommunikation mit Journalisten
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14:02 22.02.2019
Polizeibeamte am 15. Februar 2019 im Einsatz.i Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der Leitende Polizeidirektor René Demmler sieht beim Umgang der Polizei mit Medienvertretern noch Verbesserungsbedarf. Diese Worte beschließen die öffentliche Aufarbeitung der Dresdner Polizei zu den Beschwerden von Medienvertretern rund um das Versammlungsgeschehen am 15. Februar in Dresden.

An diesem Tag zogen gut 1000 Rechte durch Dresden, ungefähr genau so viele Menschen stellten sich dem entgegen. Mehrere Journalisten hatten angegeben, von Polizisten an ihrer Arbeit gehindert oder sogar körperlich angegangen worden zu sein. Insgesamt seien sieben Beschwerden eingegangen, teilte die Polizei nun mit. Ein DNN-Mitarbeiter, vier Vertreter der Sächsischen Zeitung und zwei Reporter überregionaler Medien hatten sich während des Demonstrationsgeschehens bzw. im Nachhinein bei der Polizei beschwert.

Alle Betroffenen seien zum persönlichen Gespräch geladen worden, um Details zu erfragen und auch, um die Sicht der Polizeibeamten darzulegen. Das Gespräch mit unserem Mitarbeiter steht noch aus.

Grundsätzlich hält Demmler fest: „Die Dresdner Polizei sieht den Schutz der Pressefreiheit als ihre unabdingbare Aufgabe an.“ In einer spannungsgeladenen und konfrontativen Situation, wie sie am 15. Februar in der Stadt herrschte, sei es für die Beamten im Einsatz jedoch schwierig, innerhalb von Sekunden Demonstranten und Pressevertreter auseinanderzuhalten. Dennoch sei die Kommunikation einiger Einsatzkräfte kritikwürdig.

Denn das Medienvertreter abgedrängt und abgewiesen, einer sogar weggestoßen wurde, steht fest. „Den Journalisten, der obwohl als solcher erkennbar, dennoch beiseitegestoßen wurde, bitte ich ausdrücklich um Entschuldigung. Die Vorfälle werden wir zum Anlass nehmen, um den Einsatz mit den Beamten kritisch nachzubereiten“, so Demmler.

Von fkä

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