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Polizeiticker Brandanschlag in Dresden – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
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Brandanschlag in Dresden – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

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12:43 17.06.2021
Zum Glück der Mitarbeiter des Kebabhauses explodierte der geworfene Brandsatz nicht.
Zum Glück der Mitarbeiter des Kebabhauses explodierte der geworfene Brandsatz nicht. Quelle: Tino Plunert
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Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 35-jährigen Polen wegen versuchter schwerer Brandstiftung und versuchter gefährlicher Körperverletzung erhoben. Er soll versucht haben, ein Kebabhaus in an der Loschwitzer Straße anzuzünden.

Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft soll der 35-Jährige am 2. März 2021 einen Molotowcocktail in den Eingang des Dönerladens geworfen haben. Dem Beschuldigten soll es darauf angekommen sein, die Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Gebäude zu erreichen oder zumindest den Laden unbenutzbar zu machen, so die Staatsanwaltschaft weiter.

Der Brandsatz explodierte allerdings nicht, sodass die Mitarbeiter die aus dem Flaschenhals ragenden Flammen löschen konnten. Es entstand weder ein Sachschaden noch wurden Personen verletzt.

Das Tatmotiv des Beschuldigten konnten die Staatsanwälte bisher nicht feststellen. Hinweise auf ein rassistisches Motiv gäbe es nicht. Der Beschuldigte sei in Polen erheblich vorbestraft.

Von tik