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Polizeiticker 30-Jähriger nach Attacke auf Dresdner Moschee verurteilt
Dresden Polizeiticker 30-Jähriger nach Attacke auf Dresdner Moschee verurteilt
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16:19 12.06.2019
Der Angeklagte warf am 4. Juni Steine gegen die Moschee. Quelle: Plunert/Archiv
Dresden

Nach dem erneuten Anschlag auf die Moschee in Dresden-Cotta hat das Amtsgericht einen 30-jährigen Tunesier wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Sachbeschädigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Monaten mit Bewährung verurteilt. Das Urteil fiel nur acht Tage nachdem der Täter Steine auf die Moschee geworfen hatte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft handelte es sich um ein beschleunigtes Verfahren.

Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, am 4. Juni kurz vor 14 Uhr aus dem Bereich der Rudolf-Renner-Straße Steine an und in die Fatih Camiine Moschee geworfen und dabei drei doppelt verglaste Fenster der Moschee so zerstört zu haben, dass die geworfenen Steine bis in den Innenraum gelangten. Zudem soll er am gleichen Tag gegen 15.50 Uhr mehrere Steine in ein Döner-Restaurant auf der Alten Meißner Landstraße geworfen haben. In beiden Fällen wurde niemand verletzt.

Der 30-Jährige hat die Taten vor Gericht gestanden und als Motiv angegeben, dass ihm die Art und Weise, in der der Islam in der Dresdner Moschee praktiziert werde, missfalle. Das Urteil ist rechtskräftig.

Von DNN

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