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Polizeiticker 30-Jähriger in Dresden wegen Telefonbetrügereien in Haft
Dresden Polizeiticker

30-Jähriger in Dresden wegen Telefonbetrügereien verhaftet

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09:37 11.06.2020
Der Verdächtige hatte sich am Telefon als Polizist ausgegeben (Symbolbild). Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Dresden

Staatsanwaltschaft Dresden und Polizei ermittelt gegen einen 30-Jährigen, der telefonisch mehrere Menschen um Erspartes und Wertgegenstände gebracht haben soll – offizielle Bezeichnung: Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in drei Fällen und des Computerbetrugs in fünf Fällen.

Der aus der Türkei stammende Mann soll gemeinsam mit zwei anderen, bisher nicht bekannten Tätern hauptsächlich ältere Menschen in Deutschland angerufen , sich dort als Polizist ausgegeben haben und so an Vermögenswerte der Betrogenen gelangt sein.

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Zwei Dresdnerinnen werden Opfer

Am 15. Februar etwa rief das Trio den Ermittlungen zufolge eine 18 Jahre alte Dresdnerin an und brachte sie dazu, 1.200 Euro, verschiedenen Dokumente und eine Goldkette in eine Mülltonne vor ihrem Haus zu legen, wo die Sachen von den Betrügern abgeholt wurden. Im Nachgang hob die junge Frau sogar noch 4.800 Euro vom Konto ab und ließ das Geld den Täter über den Mülltonnen-Briefkasten zukommen.

Eine 83-jährige Dresdnerin fiel am 27. Februar auf die selbe Masche herein und warf ihre EC-Karte mit PIN, 130 Euro Bares, zwei Ketten und mehrere Ringe, verpackt in einem Beutel, aus ihrem Fenster auf eine Freifläche. Dort sammelten die Beschuldigten die Wertgegenstände ein. Mit der EC-Karte hoben der 30-Jährige und seine Mittäter dann 3.000 Euro vom Konto der alten Dame ab.

Der Verdächtige sitzt seit dem 3. Juni in Untersuchungshaft in Dresden. Seine Mittäter sind bisher nicht identifiziert.

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Von fkä

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