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Lokales Weltweit einmalige Attraktion zum Dresdner Stadtfest
Dresden Lokales Weltweit einmalige Attraktion zum Dresdner Stadtfest
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08:06 20.03.2018
Canaletto – Veranstalter Frank Schröder und Skyliner-Chef Thomas Schneider inspizieren den Standort der Aussichtsplattform auf Zeit
Canaletto – Veranstalter Frank Schröder und Skyliner-Chef Thomas Schneider inspizieren den Standort der Aussichtsplattform auf Zeit Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Wer schon immer mal die Aussicht auf die Landeshauptstadt aus luftiger Höhe genießen wollte, sich aber einfach nicht in die offenen Gondeln des Riesenrades getraut hat, bekommt in diesem Jahr eine neue Möglichkeit. Denn der weltweit höchste Aussichtsturm ist das erste offizielle Highlight des diesjährigen Jubiläums-Stadtfestes.

Platzwechsel nach vier Wochen

Zum 20. Geburtstag des Canaletto holen die Veranstalter den „City Skyliner“ für ganze acht Wochen nach Dresden. Ab dem 17. August können Besucher in einer geschlossenen Gondel 72 Meter in die Höhe fahren und fünf Minuten lang den Panoramablick – bei gutem Wetter fast 30 Kilometer weit – genießen. Der Koloss wird mit 14 Spezialtransportern angeliefert und steht insgesamt vier Wochen neben der Carolabrücke auf dem Pkw-Parkplatz. Am 15. September wandert er zum Postplatz und wird dort weitere vier Wochen verweilen.

Veranstalter wollten den Turm seit Jahren

60 Personen haben in der klimatisierten und barrierefrei zugänglichen Kabine Platz. Erwachsene zahlen für eine Fahrt, die insgesamt rund sieben Minuten dauert, 8 Euro, Ermäßigte 7 Euro, Kinder zwischen 4 und 12 Jahren 5 Euro. Kinder bis drei Jahre dürfen kostenlos mitfahren.

Wie Veranstalter Frank Schröder verrät, will er den City Skyliner schon seit einigen Jahren zum Stadtfest nach Dresden holen. Doch für einen solchen Riesen war jede Menge Vorplanung nötig: Stromanschlüsse, Genehmigungen und Anfahrtswege für die riesigen Transporter mussten organisiert werden.

Eigene Windmessstation an der Spitze

Thomas Schneider ist der Geschäftsführer der Skyliner GmbH und investierte 2012 fast vier Millionen Euro in den Aussichtsturm. Mittlerweile ist er damit in den verschiedensten Städten zu Gast. Derzeit steht der City Skyliner in Hamburg. Er macht auch Interessierten mit Höhenangst Mut: „Wer Probleme mit der Höhe hat, kann einfach Platz nehmen und die Aussicht aus einem Meter Entfernung zur Glasscheibe genießen“, sagt Schneider. Sollte es in den acht Wochen zu stärkeren Windböen kommen, können die Mitarbeiter sofort reagieren. „Wir haben eine Windmessanlage auf der Spitze des Turms. Wenn der Wind stärker als 80 km/h weht, fährt die Gondel sofort runter“, erklärt der Chef. Vom 17. August bis zum 14. Oktober kann der Turm zwischen 11 und 22 Uhr besucht werden.

Weitere Highlights des diesjährigen Stadtfestes wollen die Veranstalter erst in den kommenden Wochen verraten.

Von Lisa-Marie Leuteritz