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Lokales Zum Tode von Sigmund Jähn: Der Fliegerkosmonaut und Dresden
Dresden Lokales Zum Tode von Sigmund Jähn: Der Fliegerkosmonaut und Dresden
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13:49 23.09.2019
Menschenmengen jubeln in Dresden am Straßenrand den vorbeifahrenden Kosmonauten Sigmund Jähn und Waleri Bykowski UdSSR zu. Quelle: imago images/Ulrich Hässler
Dresden

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post wussten schon am 25. August 1978, dass da etwas im Busche ist: Für den 27. August war eine Sonderschicht anberaumt worden. Eine Sonntagsausgabe des Neuen Deutschlands sollte erscheinen, die zugestellt werden musste. Und wenn das „Zentralorgan“ am Sonntag erschien, dann musste etwas ganz Besonderes passiert sein oder passieren.

„Der erste Deutsche im All ein Bürger der DDR

Es waren noch Sommerferien und viele Schülerinnen und Schüler besserten sich das Taschengeld mit Ferienarbeit auf – auch mit dem Zustellen von Zeitungen und Post. Meine große Schwester, so sagt mir meine Erinnerung, stand am 27. August zeitig auf und stellte die Sonderausgabe des „ND“ mit der Schlagzeile: „Der erste Deutsche im All ein Bürger der DDR“ zu.

Schon wenig später kamen die Kosmonauten Sigmund Jähn und Walerij Bykowski nach Dresden. Am 10. September 1978, so sagt es ein historisches Foto von den beiden im offenen Wagen am Pirnaischen Platz, umringt von einer riesigen Menschenmasse. Die Straßen waren voller jubelnder Menschen, die die kleinen DDR-Fähnchen schwenkten – Jähn wurde zum Idol. An der Wilsdruffer Straße muss auch ich in der Menge gestanden haben, sicher mit dem roten Halstuch der Thälmannpioniere.

Landeapparat des Raumschiffs „Sojus 29“ noch heute im Militärhistorischen Museum

Jähn kam noch mehrfach nach Dresden, und der Landeapparat seines Raumschiffs „Sojus 29“ ist noch heute im Militärhistorischen Museum zu sehen.

Die Dresdnerinnen und Dresdner verbindet viele Erinnerungen an den ersten Deutschen im All, der im Alter von 82 Jahren gestorben ist. Wir wollen von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wissen: Wie haben Sie den Flug ins All von Sigmund Jähn erlebt? Waren Sie bei seinem Besuch in Dresden auf der Straße? Schreiben Sie uns Ihre Erinnerungen an: Dresdner Neueste Nachrichten, Dr.-Külz-Ring 25, 01069 Dresden oder per E-Mail an: leserbriefe@dnn.de.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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