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Lokales Zug für Intercity-Verbindung Dresden-Rostock getauft
Dresden Lokales Zug für Intercity-Verbindung Dresden-Rostock getauft
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14:49 07.03.2020
Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) und Martin Walden, Konzernbevollmächtigter Südost der Deutschen Bahn AG, tauften den neuen IC. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Großer Bahnhof im Dresdner Hauptbahnhof: Einen Tag vor dem „heißen“ Start der neuen Zugverbindung Dresden – Berlin – Rostock ist einer der neuen Doppelstock-ICs getauft worden. „Dresden Elbland“ heißt der Fernverkehrszug nun. Er rolle als „Botschafter für die Region Dresden durch die Bundesrepublik“, sagte Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD).

Attraktiv für Urlauber

Mit dem Vollbetrieb auf der neuen Zugstrecke gibt es dann täglich sieben anstatt bislang drei umstiegsfreie Verbindungen zwischen Elbe und Küste – in jede Richtung. „Von dem attraktiven Angebot profitieren Touristen, Urlaubsreisende, Berufspendler und Geschäftsreisende gleichermaßen. Für Freunde der Urlaubsregionen Mecklenburgs und der Ostsee bietet die Linie direkte und umsteigefreie Verbindungen“, so Dulig weiter. Ab dem Herbst soll der Berliner Flughafen BER an die Linie angebunden werden.

Bemühung um bessere Fernverkehrs-Anbindung für Sachsen

Der Minister betonte, dass er sich weiterhin dafür einsetzen werde, dass zusätzliche Linien wieder mit Fernverkehrsangeboten bedient werden. „Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die Anbindung von Chemnitz und des südwestsächsischen Raumes sowie von Görlitz und des ostsächsischen Raumes.“ Seine Mitarbeiter und er stünden dazu in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn.

Auf der IC-Linie 17 fahren künftig moderne Doppelstockzüge mit WLAN, Bordgastronomie und Platz für Fahrräder. Diese Züge wurden von der österreichischen Westbahn übernommen und zuletzt umgestaltet.

Von ttr mit dpa

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