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Lokales Zu wenig Strom: Der Altmarkt muss aufgerissen werden
Dresden Lokales Zu wenig Strom: Der Altmarkt muss aufgerissen werden
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07:44 20.04.2018
2007 wurde der Altmarkt umfassend umgebaut. Nun plant die Verwaltung neue Arbeiten. Quelle: DNN
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Dresden

Die Stadtverwaltung will in den nächsten Jahren den Altmarkt umfangreich sanieren. Die Arbeiten würden dazu führen, dass der Striezelmarkt ein Jahr nicht auf seinem angestammten Platz stattfinden kann. Das bestätigte der Erste Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) am Donnerstag im Stadtrat auf Anfrage von Helfried Reuther (CDU).

Zwar wurde der Altmarkt bereits zwischen 2005 und 2007 umfassend saniert. Doch wenig später sei eine neue Konzeption für den Striezelmarkt beschlossen worden, die von den geraden Linien Abstand genommen habe, so Sittel. Deshalb müssten für die Versorgung der 233 Stände und Schausteller zahlreiche Kabelbrücken errichtet werden, die zu Hindernissen für mobilitätseingeschränkte Menschen oder Personen mit Kinderwagen würden.

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Mobilfunknetz bricht regelmäßig zusammen

Die Arbeiten seien aber auch erforderlich, weil das Stromnetz nicht den Bedarf liefern könne, den der Striezelmarkt benötige. Die Stadt müsse bereits auf benachbarte Hotels und zusätzliche Abnahmestellen zurückgreifen, so der Erste Bürgermeister. Auch Glasfaserkabel müssten verlegt werden.

Gegenwärtig breche das Mobilfunknetz zum Striezelmarkt auf dem Altmarkt regelmäßig zusammen, da sehr viele Menschen mit Mobiltelefonen auf kleinstem Raum unterwegs seien.

Als Ausweichstandort für Dresdens traditionsreichsten Weihnachtsmarkt empfehle sich der Ferdinandplatz. Für Veranstaltungen wie Frühlingsmarkt oder Herbstmarkt komme der Neumarkt in Betracht, so Sittel. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist noch unklar.

Von tbh

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