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Lokales Zu teuer – Stadtreinigung erteilt Vorschlag zu Pfandringen eine klare Absage
Dresden Lokales Zu teuer – Stadtreinigung erteilt Vorschlag zu Pfandringen eine klare Absage
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21:37 09.09.2015
Von Julia Vollmer
Quelle: PR

Die SRD argumentierte, dass „die Ausstattung öffentlicher Papierkörbe mit separaten Pfandringen zur Erfassung von Pfandflaschen zusätzliche Kosten für die Beschaffung und die Ausstattung der Pfandringe am Behälter verursachen würde“.

Wütend und irritiert ist die Ortsbeirätin wegen der klaren Absage der SRD gegen ihr Projekt. „Man könnte den Eindruck bekommen, die Stadt will die Flaschensammler nicht im Stadtbild haben. Sie passen wohl nicht zum Image“, ärgert sich Hofmann. „In den Mülltonnen nach Flaschen suchen zu müssen, ist eklig und die Verletzungsgefahr kann wegen der Scherben sehr hoch sein“, so Hofmann. Das Risiko kann durch die Pfandringe verringert werden. Die Konstruktion wird um die Mülleimer geschlungen und in die Aussparungen können Bier- und andere Pfandflaschen gestellt werden. Ohne sich zu erniedrigen, können die Flaschensammler so an die Flaschen kommen. „Durch diesen Pfandring soll den Menschen klar werden, wie oft sie bares Geld einfach wegwerfen. So können die ihren Müll entsorgen und dabei etwas Gutes für die Bedürftigen tun“, erklärt die Ortsbeirätin. Die Stadtreinigung beruft sich in ihrer Antwort auf die Gefahr der Kostenerhöhung. „Da eine Durchmischung von korrekt eingeworfenem Leergut mit Unterwegsabfällen und Hausmüll in den Pfandringen nicht ausgeschlossen werden kann, kommen noch die Kosten für die Entleerung und Reinigung der Pfandringe hinzu.“, so die Stadtreinigung.

Außerdem sei absehbar, dass Pfandringe die Vandalismusgefahr und damit die Reparaturkosten erhöhen. Kristin Hofmann versteht die Argumente der Stadtreinigung nicht. „Das Argument, dass Hausmüll in den Pfandringen entsorgt werden könnte, halte ich für Quatsch. In die Ringe passt doch gar kein Müll rein“, ist sich Hofmann sicher. Die Aktion der Initiative „Pfand gehört daneben“ vor dem Hostel und Bar „Mondpalast“ eine ähnlich Konstruktion anzubringen, werde gut angenommen. Eine „Flaschenkiste“ lädt auf der Louisenstraße die Neustädter ein, ihre ausgetrunkenen Flaschen in der Kiste statt in dem Mülleimer abzustellen.

Julia Vollmer

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