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Lokales Zoo Dresden trauert um einen der ältesten Zoobewohner
Dresden Lokales Zoo Dresden trauert um einen der ältesten Zoobewohner
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14:50 22.11.2018
Die Mitarbeiter des Zoos Dresden trauern um Riesenschildkröte Hugo I. Quelle: Zoo Dresden
Dresden

Die Aldabra-Riesenschildkröte Hugo I ist laut Angaben des Dresdner Zoos am 2. November verstorben. Die vier Riesenschildkröten Hugo I, II, III + IV befanden sich bereits seit dem 25. September in ihrem für die Besucher nicht einsehbaren Winterquartier. Deshalb habe der Zoo sich dazu entschieden, den Tod des Tieres erst nach Abschluss der pathologischen Untersuchungen bekanntzugeben. Diese ergab einen umfangreichen, irreversiblen Leberschaden sowie Veränderungen der Nieren.

Hugo I wurde bereits seit 2016 wiederholt durch die Zootierärzte behandelt, da im Rahmen der jährlichen Routineuntersuchung eine starke Anämie aufgefallen war. Sein Allgemeinbefinden sei dabei allerdings nicht sichtlich beeinträchtigt gewesen. Auch gemeinsam mit externen, auf Reptilien spezialisierten Kollegen konnte keine Ursache der Erkrankung ermittelt werden. Größe und Gewicht des Tieres hätten zudem eine weitergehende Diagnostik erschwert. Durch eine symptomatische Therapie konnte der Zustand von Hugo I über die letzte Zeit stabil gehalten werden. So kam der Tod des Tieres für alle Mitarbeiter des Zoos sehr überraschend.

Über das genaue Alter von Hugo I kann nur spekuliert werden. Er kam bereits am 28. Juli 1971 als ausgewachsenes Tier in den Zoo Dresden und war somit vielen Dresdnern gut bekannt. Über die maximale Lebenserwartung von Riesenschildkröten ist nur wenig bekannt. Se können jedoch ohne weiteres deutlich über 100 Jahre alt werden. Wie Zoodirektor Karl-Heinz Ukena mitteilte, sind die Mitarbeiter des Zoos über den Verlust dieses charismatischen Zoobewohners sehr traurig und werden das Tier vermissen.

Von AS

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