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Lokales Wo ein derzeitiger und ein früherer Rektor die TU Dresden sehen
Dresden Lokales Wo ein derzeitiger und ein früherer Rektor die TU Dresden sehen
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06:24 22.02.2019
Die Professoren Hans Müller-Steinhagen und Achim Mehlhorn sehen die TU Dresden auf einem guten Weg. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden,

Professor Achim Mehlhorn hat als Rektor die TU Dresden nach 1994 maßgeblich mit aufgebaut. Professor Hans Müller-Steinhagen, seit 2010 Rektor der TU, hat die Universität zur Exzellenz geführt. Der Zufall will es, dass beide am gleichen Tag Geburtstag haben. Am heutigen 22. Februar feiert Mehlhorn seinen 80. und Müller-Steinhagen seinen 65. Geburtstag. In Dresden findet dazu ein Symposium statt. Die DNN sprachen mit den beiden Wissenschaftlern darüber, wo die TU vorangekommen ist – und wo es noch Nachholbedarf gibt.

Frage: Es läuft gerade die Begutachtungsphase für die weitere
Förderung als Exzellenzuniversität
, wie geht es aus?

Hans Müller-Steinhagen: Natürlich po­sitiv...

Wir haben uns aber doch gewundert, dass von sechs beantragten Exzellenzclustern nur drei durchgekommen sind. Wie geht es mit den abgelehnten Clustern weiter?

Hans Müller-Steinhagen: Wir gehören mit den drei Clustern zur der Top-Gruppe der deutschen Universitäten. Ich war enttäuscht über die Ablehnung der drei anderen Anträge. Sowohl das CRTD – das Zentrum für regenerative Therapien – als auch das cfaed für die Mikroelektronik werden aber trotzdem fortgeführt, die TU Dresden und der Freistaat teilen sich die Finanzierung. Für das Projekt von Professor Manfred Curbach zum Carbonbeton, das über die Skizzenphase nicht hinausgekommen war, haben wir jetzt gemeinsam mit der RWTH Aachen einen Sonderforschungsbereich beantragt. In der Materialwissenschaft gibt es ähnliche Überlegungen für das Projekt von Professor Gianaurelio Cuniberti.

„Wir wollten eine Aufholjagd starten“

Herr Professor Mehlhorn, hätten Sie sich bei ihrem Start 1994 vorstellen können, dass sich der Ruf der TU so positiv entwickeln könnte?

Achim Mehlhorn: Wir haben natürlich immer davon geträumt, wollten eine Aufholjagd starten. Die Universitäten Aachen und München waren damals unsere Leitsterne. Aber wir wollten auch etwas Eigenes werden. Mit der Gründung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten und der Integration der Medizinischen Fakultät hat die TU Dresden ihr ganz eigenes Profil entwickelt.

Was waren die größten Probleme damals?

Achim Mehlhorn: Es entstanden völlig neue Strukturen. Wir wurden zu ei­ner Volluniversität. Geistes- und Sozialwissenschaften hatten als Fakultäten keine Geschichte in Dresden. Die Professoren kamen zunächst meist aus dem Westen. Sie mussten integriert werden. Es gab für sie keine Institute und keine Bibliothek, auf der anderen Seite hatten sie einen riesigen Zulauf an Studenten.

Hans Müller-Steinhagen: Ich höre immer noch von älteren Kollegen, dass sie am Wochenende an ihre alten Hochschulen gefahren sind und das Auto vollgeladen haben mit Büchern, die dann als Geschenk an die TU Dresden gingen.

Achim Mehlhorn: Erst mit dem Bau der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek hat sich dieses Problem gelöst. Auch die Medizin war zuvor eine völlig eigenständige Institution. Erst der Aufbau der Lebenswissenschaften am Campus Johannstadt hat die Brücke geschlagen zu anderen Wissenschaftsdisziplinen der Universität.

Ungewöhnlich hohe Anzahl außeruniversitärer Institute

Was waren die ausschlaggebenden Gründe dafür, dass die Universität heute so dasteht, wie sie dasteht?

Hans Müller-Steinhagen: Ein wesentlicher Punkt war die sehr weise Entscheidung der Politik, hier in Dresden eine ungewöhnlich hohe Anzahl außeruniversitärer Institute ein­zurichten. Wir sind die Stadt mit der größten Dichte solcher Einrichtungen mit drei Max-Planck-Instituten, vier Leibniz-Instituten, zwei Helmholtz-Zentren und elf Fraunhofer-Instituten. Doch es ist nicht nur die große Anzahl, sondern vor allem die enge Vernetzung, die in Dresden einzigartig ist. Aus dieser engen Verzahnung ist das Netzwerk DRESDEN-concept entstanden. 61 leitende Mitarbeiter der au­ßeruniversitären Instituten haben zugleich Professuren an der TUD. Wichtig ist aber auch der Geist, der an der Universität herrscht. Die Mitarbeiter sind stolz darauf, hier tätig zu sein. Diese Loyalität, diesen Pioniergeist, diesen Veränderungswillen habe ich bisher nirgends erlebt – nicht in Kanada, nicht in Neuseeland, nicht in England, nicht in Deutschland.

Achim Mehlhorn: Es ist der Geist, der in einer Einrichtungen herrscht, der sie nach vorn bringt oder auf der Stelle treten lässt.

Handschlag mit Herzlichkeit: Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden seit 2010, und Prof. Achim Mehlhorn, TU-Rektor von 1994 bis 2003, sehen die Universität im Spitzenfeld der deutschen Hochschulen. Quelle: Dietrich Flechtner

Herr Professor Mehlhorn, wo stand die Universität im Vergleich zu München oder Aachen, als Sie hier angefangen haben?

Achim Mehlhorn: Sie hatte Nachholbedarf bezogen auf die Gebäudesubstanz und die Geräteausstattung. Sie war aber kaum im Hintertreffen bezüglich der Qualität der Forschung. Das war ja so ein Irrtum, der nach der Wende gestreut wurde, dass die Forschung in der DDR nur an den Akademien gut gewesen sei und an den Universitäten gar nichts. Das war schlichtweg nicht wahr! In Bezug auf die Lehre hielt sich Dresden immer schon für sehr gut, Dresden hatte schon immer sehr gute Ab­solventen. Der Rektor der RWTH Aachen hat mir damals gesagt: „Wenn es eine Universität im Osten gibt, vor der wir Respekt haben, dann ist das Ihre.“

Hans Müller-Steinhagen: Das sagt übrigens auch der Präsident der TU München.

Achim Mehlhorn: Das hat uns natürlich beflügelt …

Einwerbung von Drittmitteln ging stetig nach oben

Hat sich die gute Reputation auch finanziell für die TU Dresden ausgewirkt?

Achim Mehlhorn: Das hat sich auf die Einwerbung von Drittmitteln ausgewirkt. Die ging stetig nach oben, einzigartig in Deutschland. Als ich hier angefangen habe, hatten wir Drittmittel in Höhe von etwa 30 Millionen D-Mark pro Jahr, 2003 waren es dann schon 100 Millionen Euro. Und wie viel ist es jetzt?

Hans Müller-Steinhagen: Jetzt sind es 270 Millionen Euro.

Zur Situation bei den Drittmitteln gibt es auch kritische Stimmen, weil sie mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen einhergehen. Wie sehen Sie das?

Hans Müller-Steinhagen: Man muss das positiv sehen. Dadurch, dass wir so viele Drittmittel haben, ermöglichen wir vielen jungen Menschen, dass sie sich weiterqualifizieren können. Wenn wir diese Mittel nicht hätten, gebe es deutlich weniger Ar­beitsplätze an der Universität für diese jungen Menschen. Zu einem großen Teil werden unsere Doktorandinnen und Doktoranden über solche Projektmittel finanziert. Wir bekommen vom Freistaat 220 Millionen Euro pro Jahr und werben zusätzlich 270 Millionen Euro Drittmittel ein. Dass diese Mittel befristet sind, liegt in der Natur der Sache, weil auch die Projekte befristet sind.

Achim Mehlhorn: Wir haben durch diese Gelder viele Mitarbeiter aufgefangen, die eigentlich nach der po­litischen Wende laut Stellenplan des Landes damals keine Stelle mehr an der TU gehabt hätten, obwohl sie weder systemnah oder bei der Stasi waren. Angesichts der Arbeitslosigkeit auch vieler Akademiker damals war es ganz wichtig, mit diesen Projektgeldern für eine Weiterbeschäftigung sorgen zu können.

Hans Müller-Steinhagen: Es sind in der Zwischenzeit etwa 3800 Stellen, die durch Drittmittel finanziert werden.

„Es gibt eben nur eine endliche Menge Geld für die Wissenschaft“

Hinter der Diskussion um das richtige Gleichgewicht zwischen Drittmitteln und Grundfinanzierung steht immer auch der Vorwurf an den Staat, nicht grundsätzlich für eine ausreichende Finanzausstattung zu sorgen. Wie hat sich das Verhältnis zwischen Universität und Freistaat Sachsen über die Jahre entwickelt?

Achim Mehlhorn: In dem Moment, wo Sie eine staatliche Institution leiten, die hochfliegende Pläne hat, da haben Sie immer zu wenig Geld und auch zu wenig Stellen. Im Grunde ist dieser Konflikt mit der Staatsregierung im wohlverstandenen Maß eine Art Dauerkonflikt. Es gibt eben nur eine endliche Menge Geld für die Wissenschaft, zumal in einem Land, das zu den neuen Bundesländern gehört und im Wesentlichen von Transfers aus dem Westen lebte. Jedes Jahr mussten wir Einsparungen beim Personal erbringen. Irgendwann gegen Ende der 90er Jahre wurde es kritisch. Wir hatten ausgedünnt und immer weiter ausgedünnt. Da geriet die Struktur in Gefahr. Der Fachminister hat das ähnlich gesehen, war aber auch nicht Herr der Lage. Das Geld gab der Finanzminister. Das ist aber nicht Dresden-spezifisch, das gibt es überall. Da schmerzt mich natürlich, auch der Verlust der Juristenausbildung.

Hans Müller-Steinhagen: Wir werden aber mehrere juristische Professuren behalten und in einem Institut an der philosophischen Fakultät zusammenfassen. Aufgrund des Erfolgs in der Exzellenzinitiative waren wir in der glücklichen Lage, von weiteren Stellenstreichungen ausgenommen zu werden. Eine aufstrebende Universität, die sich nicht nur national an die Spitzenposition setzen will, sondern auch international, hat nie genügend Geld. Es gibt durchaus Länder, die ihre Universitäten großzügiger ausstatten, aber das Geld muss natürlich auch erst einmal erwirtschaftet werden. Wir hatten in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Investitionsprogramm in unsere Gebäude und wir sind in Gesprächen mit dem Land über die nächsten Schritte.

“Der Campus wird dann ganz anders aussehen“

Worum geht es dabei?

Hans Müller-Steinhagen: Wir wollen bis zu unserem 200. Gründungsjubiläum im Jahr 2028 ein umfangreiches Bauprogramm auflegen. Ich kann Ihnen sagen, der Campus wird dann ganz anders aussehen.

Wo wollen Sie weiter wachsen?

Hans Müller-Steinhagen: Wir werden qualitativ weiter wachsen, in Forschung und Lehre. Und damit auch im Transfer von Wissen und Technologie und bei den Drittmitteln.

Wo muss investiert werden, es war schon von einem Technologiezentrum als Inkubator für junge Unternehmen die Rede, wie sieht es da aus?

Hans Müller-Steinhagen: Wir haben auf dem Campus noch an verschiedenen Stellen Sanierungsbedarf. Nach der Wende ist richtigerweise zunächst in hochintegrierte Gebäude für die Natur- und die Technik-Wissenschaften investiert worden, um auf den neuesten Stand zu kommen. Jetzt muss in die historische Substanz wie den Fritz-Foerster-Bau, den Beyer-Bau, den Mollier-Bau und einige andere investiert werden. Wir haben in den nächsten Jahren einen vom Landesrechnungshof geschätzten Gebäude-Sanierungsbedarf von 600 Millionen Euro. Das muss auch realisiert werden. Darüber hinaus soll es an der Nöthnitzer Straße den Digitalisierungs-Hub geben, in dem Firmen und Wissenschaftler gemeinsam an neuen Themen arbeiten, die dann zu Ausgründungen führen können. Wir haben allerdings auf dem Campus nicht mehr viel Platz. Auf der Nöthnitzer Straße gibt es noch Flächen in der ersten und zweiten Reihe, am Zelleschen Weg gibt es auch noch das eine oder andere. In der Johannstadt ist noch einiges frei, auf dem Tatzberg. Dort sollen unter anderem das neue Gebäude für das Exzellenzcluster Physics of Life und mittelfristig auch die Biologie angesiedelt werden. Dann wären die gesamten Lebenswissenschaften in der Johannstadt konzentriert und auf dem Hauptcampus würde Platz für anderes entstehen.

Achim Mehlhorn: Die Komplexität der Forschung hat heute einen Stand erreicht, den wir uns vor 15 Jahren nicht hätten vorstellen können. Wir wollten damals die Projekte in Instituten oder Fakultäten miteinander vernetzen, das war eine Art Vision. Heute ist das absolute Realität. Der Fortschritt, den die Universität vollzogen hat, ist enorm. Das hat es auch an anderen Universitäten gegeben, aber Dresden ist da auf jeden Fall dabei.

Hans Müller-Steinhagen: ... da muss ich ihn ausnahmsweise einmal korrigieren, das mache ich ansonsten sehr ungern. Aber Dresden ist da an der Spitze: Was die interdisziplinäre Zusammenarbeit angeht, liegen wir ganz vorn!

“Wir wollen jetzt richtig Gas geben“

Wird Dresden beim Thema Künstliche Intelligenz bundesweit den Ton angeben?

Hans Müller-Steinhagen: Wir werden bundesweit vorn mitspielen. Und zwar genau deshalb, weil wir unsere Ressourcen wieder poolen mit au­ßeruniversitären Instituten. So werden wir gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft am Center for Ex­plainable and Efficient AI Technologies – CEE AI – an künstlicher Intelligenz forschen. Aber wir werden auch andere Themen angehen, mit denen wir uns in Deutschland an die Spitze setzen können.

Zum Beispiel?

Hans Müller-Steinhagen: Zum Beispiel das Thema Wasserforschung, gemeinsam mit dem Umweltforschungszentrum in Leipzig. Da haben wir schon ein gemeinsames Zentrum, aber wir wollen jetzt richtig Gas geben.

Wie hat sich das internationale Interesse an der TU entwickelt?

Hans Müller-Steinhagen: Die Zahl der Studenten aus dem Ausland ist absolut und prozentual gestiegen.

Achim Mehlhorn: Anfangs war die In­ternationalität natürlich ein Problem. Die TU ist zwar auch zu DDR-Zeiten international ausgerichtet ge­wesen, aber das zielte sehr stark auf die sozialistischen Staaten. Es war eine unserer Aufgaben, die TUD herauszuführen aus ihrer in­ternationalen Isolation. Vor der Wende konnten einige Professoren, die SED-Mitglieder waren, sporadisch in den Westen reisen. Die große Masse, da gehörte auch ich dazu, konnte das nicht. Das hat zu Defiziten geführt. Aufenthalte in England oder Kanada konnte von uns niemand vorweisen. Deshalb mussten wir die TU zunächst an die großen traditionellen Wissenschaftsländer heranführen. Wir mussten aus der Provinzialität herauskommen und aus einer Stimmung wie: Wir sind gut, aber uns kennt keiner. Und wir kennen auch niemanden.

Hans Müller-Steinhagen: Diese Aufgabe ist auch noch nicht zu Ende. Ich hätte gern noch mehr Internationalität an der Universität, mehr Studenten, aber auch mehr Wissenschaftler aus dem Ausland. Es wäre wunderschön, eine Universität zu ha­ben, wo Internationalität selbstverständlich ist und Ausländer und Nichtausländer nicht mehr als un­terschiedliche Gruppen wahrgenommen werden. Wir sind da auf ei­nem guten Weg. Unter anderem bieten wir eine wachsende Zahl englischsprachiger Studiengänge an und qualifizieren unser Verwaltungspersonal, so dass jeder auch in englischer Sprache kommunizieren kann. Die Hälfte unserer Publikationen erfolgt mit Partnern aus dem Ausland. Wir kennen inzwischen fast alle, aber es gibt immer noch zu viele, die uns nicht kennen. Daran müssen wir arbeiten. Wir sind bei vielen noch nicht auf dem Schirm.

Achim Mehlhorn: Das ist aber auch ein langer Prozess. Heidelberg hat eine lange Tradition als Hochschulstandort. Dass Dresden nicht nur ei­ne tolle Universität hat, sondern auch eine schöne Stadt ist und ein schönes Umland hat, wird erst langsam bekannt.

Pöbel-Berichte von Studenten

Gibt es bei ausländischen Mitarbeitern oder Studenten Sorgen um die Sicherheit in Dresden?

Hans Müller-Steinhagen: Es gibt immer mal wieder Berichte von Studenten, dass sie im Bus angepöbelt werden. Es gibt Buslinien, in denen Studenten nur ungern abends oder al­lein unterwegs sind. Aber im Großen und Ganzen sind alle glücklich, hier in Dresden zu sein. Wir haben als gesamte Stadt leider einen schlechteren Ruf, als wir es verdienen.

Wann wird die TU Dresden ihre Leitsterne München und Aachen überholen?

Hans Müller-Steinhagen. Wir sind durchaus in der Spitzengruppe der deutschen Technischen Universitäten. Wir haben durch unsere Geistes- und Sozialwissenschaften und die Medizin ein besonderes Profil, an dem wir weiter arbeiten. Das ist etwas ganz besonderes. Bei den Drittmitteln zählen wir schon zu den drei stärksten Universitäten in Deutschland, nach Aachen und der TU München. Auch bei den Publikationen sind wir wettbewerbsfähig und bei den bewilligten Patenten sind wir die stärkste Universität in Deutschland. Wir spielen in der Bundesliga der deutschen Universitäten mit.

Achim Mehlhorn: Überholen ist ein eindimensionaler Begriff. Hier geht es aber um viele Dimensionen. Da gibt es starke Felder in München oder Aachen und starke Felder in Dresden.

Von Dirk Birgel, Ingolf Pleil und Heiko Weckbrodt

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