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Lokales Wirtschaftsprüfer sollen Klinikum Dresden aus roten Zahlen helfen
Dresden Lokales Wirtschaftsprüfer sollen Klinikum Dresden aus roten Zahlen helfen
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18:02 14.02.2020
Das Städtische Klinikum befindet sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Quelle: Archiv
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Dresden

Das Städtische Klinikum Dresden rutscht seit 2017 immer tiefer in die roten Zahlen und ist auf Kredite der Landeshauptstadt angewiesen. Nun solle die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH die Betriebsleitung des Städtischen Klinikums bei der Erarbeitung eines wirtschaftlich tragfähigen medizinischen Betriebskonzeptes unterstützen, teilt die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Die Betriebsleitung und die Berater würden dabei durch ein Begleitteam von Belegschaft, Personalrat, Betriebsausschuss und Stadtverwaltung unterstützt. „Die Rechtsform als städtischer Eigenbetrieb und die Tarifgebundenheit des kommunalen Unternehmens sind dabei gesetzt und werden nicht infrage gestellt“, betont Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke).

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Das Konzept soll bis 30. September 2020 fertig sein. Ein erster Entwurf mit detailliert untersuchten Szenarien und konkreten Leistungs- und Wirtschaftsdaten für die Weiterentwicklung des Klinikums bis 2035 müsse jedoch schon – wie vom Stadtrat gefordert – bis zum 15. April 2020 vorliegen. „Da die Beraterkosten nach heutiger Schätzung über 250 000 Euro betragen werden, bedarf es einer Freigabe durch den Betriebsausschuss des Städtischen Klinikums. Das Geld kommt aus dem Geschäftsbereich Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen und belastet die Bilanz des Klinikums nicht“, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Sie hat jetzt eine Beschlussvorlage erarbeitet, die am Freitag zur Beratung an den Finanzausschuss und den Gesundheitsausschuss überwiesen wurde. Der Gesundheitsausschuss entscheidet in seiner nächsten Sitzung am 26. Februar. Die Entscheidung über das finale Betriebskonzept werde der Stadtrat im vierten Quartal 2020 treffen.

Von DNN

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