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Lokales Wirbel um den Heidefriedhof
Dresden Lokales Wirbel um den Heidefriedhof
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15:37 12.02.2019
Traditionell gedenken die Dresdner der Opfer der Bombenangriffe des 13. Februar 1945 auf dem Heidefriedhof. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Wirbel um das Gedenken zum 13. Februar auf dem Heidefriedhof: Die AfD hat am Mittwoch eine von den Direktkandidaten des Kreisverbandes Dresden zur Landtagswahl initiierte Kranzniederlegung auf dem Heidefriedhof eingeladen, die um 10 Uhr beginnen soll. Der Verein „Denk Mal Fort!“, der um 11 Uhr am gleichen Ort eine Gedenkveranstaltung angemeldet hat, sieht Konfliktpotenzial

Holger Hase, Vorsitzender von Denk mal Fort!, erklärte, der Verein werde 10 Uhr mit den Aufbauarbeiten und Vorbereitungen beginnen. „Wir würden eine parallel dazu stattfindende Gedenkveranstaltung als störend empfinden“, so der Vereinsvorsitzende. An dem vom Verein organisierten Gedenken nimmt erstmals auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) teil.

Nach Einschätzung des Vereins handele es sich bei der AfD-Veranstaltung nicht um ein „privates Gedenken“, das nicht angemeldet werden müsse. Vielmehr habe eine politische Partei dazu aufgerufen. Das Gedenken werde von gewählten Funktionsträgern durchgeführt, damit werde ein offizieller Charakter dieser Kranzniederlegung klar deutlich, so Hase.

Die Stadtverwaltung sieht keine Grundlage für ein Einschreiten. „Kranzniederlegungen auf dem Friedhof sind möglich für Bürger, auch für Mitglieder politischer Parteien. Dafür ist keine Genehmigung erforderlich“, erklärte Stadtsprecher Karl Schuricht auf DNN-Anfrage.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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