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Lokales Wie viel Geld Dresden aus dem Digitalpakt des Bundes erhält
Dresden Lokales Wie viel Geld Dresden aus dem Digitalpakt des Bundes erhält
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14:19 22.05.2019
Viel Geld verteilt der Bund für die Digitalisierung der Schulen. Quelle: dpa
Dresden

Die Landeshauptstadt wird knapp 28 Millionen Euro aus dem Digitalpakt des Bundes und der Länder für die technische Ausstattung der Schulen bekommen. „Wir schnell das Geld fließt, hängt von der Schnelligkeit der Schulträger ab“, erklärte Kultusminister Christian Piwarz vor der Presse in Dresden.

Sachsen erhält aus dem Milliarden-Paket des Bundes für die Digitalisierung der Schulen rund 250 Millionen Euro. Davon entfallen etwa 212 Millionen Euro auf Schulen in öffentlicher Trägerschaft, der übrige Teil auf freie Träger. 225 Millionen Euro der Gesamtsumme kommen direkt vom Bund, die übrigen 25 Millionen Euro teilen sich der Freistaat und die sächsischen Kommunen.

„Es geht mehr um schulgebundene Ausstattung als um die schülergebundene Ausstattung“, erklärte Piwarz. Daher gibt es bei der Ausstattung mit Laptops oder Tablets auch eine Obergrenze von 25000 Euro pro Schule. Das Hauptanliegen des Digitalpakts sei die „technische Ertüchtigung der Schulen“. Die Gelder sind auch nach Zahl der pädagogisch genutzten Räume, WLAN je Raum sowie Schulart gestaffelt.

Antragsfrist läuft bis 30. Juni 2020

Wie das Geld konkret verteilt wird, entscheiden die Schulträger. Sie können dies auch vom gegenwärtigen Ausstattungsgrad der Schulen abhängig machen. Zunächst müssen die Schulen ein Medienbildungskonzept aufstellen, dann die Schulträger einen Medienentwicklungsplan aufstellen und dann kann das Geld bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt werden. Bis 30. Juni 2020 müssen die letzten Anträge gestellt sein.

Die Budgets für die Schulträger, also die Kommunen stehen fest. Ein „Windhundrennen“ – wer zuerst kommt, bekommt das Geld – gibt es nicht. Neben den 27,97 Millionen Euro für Dresden sieht die Förderrichtlinie des Freistaats unter anderem auch Beträge für Radebeul (1,62 Millionen Euro), Radeberg (768479 Euro), Weinböhla (463287 Euro), Heidenau (954958 Euro) sowie Coswig (rund 1,01 Millionen Euro), Freital (1,3 Millionen Euro) und Meißen (1,58 Millionen Euro) vor.

Von Ingolf Pleil

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