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Wie geht Sterben? Virtuelle Diskussion im Hygienemuseum Dresden   

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20:37 13.04.2021
Mit den Möglichkeiten und Grenzen der Sterbebegleitung befasst sich eine Veranstaltung des Hygienemuseums am 19. April.
Mit den Möglichkeiten und Grenzen der Sterbebegleitung befasst sich eine Veranstaltung des Hygienemuseums am 19. April. Quelle: Ute Grabowsky/photothek.net
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Dresden

Am Montag, 19. April, findet im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) ein Livestream mit dem Titel „Wie geht Sterben?“ statt. Thema sind medizinische, pflegerische, soziale, gesellschaftliche und spirituelle Aspekte der letzten Lebensphase. Es diskutieren unter anderem Dr. Barbara Schubert, Chefärztin für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin im St. Joseph-Stift Dresden, Andreas Müller, Geschäftsführer im Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen sowie Anja Koebel, Journalistin.

Der Tod werde im Alltag oft verdrängt, wobei die Hospizbewegung und Palliativmedizin ihn wieder mehr ins Bewusstsein rücken, heißt es vom Hygienemuseum. Begleitung und Unterstützung sterbenskranker Menschen seien heute selbstverständlicher geworden. Die Hauptfrage des Abends wird sein, was eine gute Sterbebegleitung ausmacht. Dabei geht es auch um die Einschränkungen, die der Lockdown in diesem Bereich mit sich bringt.

Anlass für den Themenabend ist die alljährlich bundesweit ökumenisch veranstaltete Woche für das Leben, die vom 17. bis 24. April stattfindet.

Verfolgt werden kann die Veranstaltung ab 19 Uhr im Sachsen Fernsehen, unter www.dhmd.de/veranstaltungen sowie auf dem YouTube-Kanal der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf) übertragen. Veranstalter sind das DHMD, die eaf sowie die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und das katholische Bistum Dresden-Meißen.

Von lg