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Lokales Wie es um die Baustelle am Schulcampus Dresden-Pieschen steht
Dresden Lokales Wie es um die Baustelle am Schulcampus Dresden-Pieschen steht
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12:58 15.07.2019
Die Bauarbeiten am Schulcampus in Dresden-Pieschen laufen auf Hochtouren. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Dresdens Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) zeigt sich dieser Tage optimistisch: „Beim Schulcampus in Tolkewitz war es zum Schluss enger“, erklärt der Chef der Schulverwaltung der Stadt, wenn es um die Neubauten für ein Gymnasium und eine Oberschule in Pieschen geht.

Verzögerungen in Aula und Sporthalle

Bis zum Start des neuen Schuljahres am 19. August muss der Komplex zwischen Gehestraße und Erfurter Straße einsatzbereit sein. Die Stadt will das schaffen. „Die Bauarbeiten an den Gebäuden der 145. Oberschule und des Gymnasiums Dresden-Pieschen werden zu Schuljahresbeginn 2019/2020 weitgehend abgeschlossen sein“, bekräftigte die Verwaltung jetzt auf DNN-Anfrage. Die Unterrichtsbereiche würden der Schulgemeinschaft zur Verfügung stehen, Verzögerungen gebe es voraussichtlich mit der Aula und der Sporthalle der Oberschule. Diese werden im Verlauf der ersten Hälfte des neuen Schuljahres fertiggestellt, stellt die Stadt in Aussicht und formuliert ein ambitioniertes Ziel: Alle Akteure seien unter großen Bemühungen bestrebt, die noch durchzuführenden Arbeiten bis zum Ende der Herbstferien 2019 abzuschließen.

Die Umzüge des Gymnasiums Pieschen und der 145. Oberschule, die bislang an Interimsstandorten angesiedelt werden, seien sichergestellt und bereits entsprechend getaktet. Das gelte auch für das Gymnasium Klotzsche, das für eine Übergangszeit nach Pieschen zieht, damit am Stammsitz im Dresdner Norden ein neues Schulgebäude entstehen kann.

Aktuell geht die Stadt davon aus, dass das Gymnasium Pieschen mit etwa 350 Schülerinnen und Schülern, die 145. Oberschule mit rund 260 Kindern und Jugendlichen sowie das Gymnasium Dresden-Klotzsche in der Bauauslagerung mit etwa 930 Schülern in Pieschen in das neue Schuljahr starten werden.

Eröffnungsparty wird nachgeholt

Doch nicht nur an den Schulgebäuden laufen derzeit noch die Bauarbeiten, auch im Umfeld ist an den Verkehrswegen noch einiges zu tun. Der Geh- und Radweg an der Gehestraße entsteht in Teilabschnitten in enger Abstimmung mit dem Schulbau. Das Straßen- und Tiefbauamt will damit bis zum Schuljahresstart fertig sein. Parallel dazu entstehen die Grundstückszufahrten sowie die Fahrrad- und Pkw-Stellplatzanlagen auf dem Schulcampus.

Nach derzeitigem Stand gibt es laut Stadtverwaltung keine Veränderungen an der bereits bekannten Kostenprognose in Höhe von 91,8 Millionen Euro. Die Kosten sind vor allem wegen diverser Planungsprobleme erheblich gestiegen. Auf dem Campus werden einmal bis zu 1900 Schüler unterrichtet. Die Gesamtkosten des Baus gab das Land Anfang 2018 noch mit 66 Millionen Euro an, einschließlich der Schulausstattung bezifferte die Stadt die Gesamtkosten seinerzeit auf rund 75 Millionen Euro.

Doch nun schaut die Stadt nur noch nach vorn. Es zählt nur noch der Schulstart. Später soll die Eröffnung auch noch gefeiert werden. Einen konkreten Termin gibt es dafür noch nicht. „Voraussichtlich mit der geplanten Gesamtfertigstellung im Oktober“, heißt es bei der Stadt.

Beim Schulcampus in Tolkewitz war dies ähnlich. Im Februar 2018 erfolgte nach den Winterferien an der Wehlener Straße der Startschuss. Da war unter anderem die Fassade noch nicht vollendet. Bis in den Sommer zogen sich die Arbeiten noch. Mitte August gab es dann die feierliche Inbetriebnahme. Fast auf den Tag genau ein Jahr später soll es in Pieschen nun mit dem Schulbetrieb losgehen.

Von Ingolf Pleil

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