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Dresden Lokales Wie es mit der Turnhalle der 113. Grundschule weiter geht
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15:31 20.11.2019
Die alte Turnhalle der 113. Grundschule in Johannstadt soll durch einen modernen Neubau ersetzt werden. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Die 113. Grundschule in Dresden soll eine neue Turnhalle erhalten. Das will der Stadtrat am Donnerstag endgültig beschließen. 5,95 Millionen Euro will die Stadt dafür insgesamt investieren, dabei hofft sie auf eine Landesförderung von rund 3,33 Millionen Euro.

Nach den Angaben der Stadt ist die bestehende Sporthalle „verschlissen“ und eine „Sanierung nicht wirtschaftlich darstellbar“. Daher soll eine Zweifeld-Sporthalle neu errichtet werden, Veränderungen sind auch in den Sport- und Freianlagen rund um die Halle geplant. Für die neue Einrichtung ist die Mitnutzung durch das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Agrarwirtschaft und Ernährung (Canalettostraße 8) vorgesehen. „Damit kann perspektivisch die Sporthalle des BSZ abgelöst werden“, heißt es bei der Stadt. Auch am BSZ steht noch eine alte DDR-Sporthalle mit der typischen Blechtonnen-Anmutung.

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Die 113. Grundschule an der Georg-Nerlich-Straße 1 soll eine neue Turnhalle erhalten. Quelle: Stadt/Heinle, Wischer und Partner

Da die Kapazitäten sowohl an der Schule als auch im Bereich Altstadt grundsätzlich in den Grundschulen sehr beengt sind, hatte es im Laufe der Diskussion in den Stadtratsgremien auch Kritik an den Plänen der Stadt gegeben, weil damit nicht gleichzeitig für eine Entspannung der Lage gesorgt wird. So wurde beispielsweise über die Aufstockung mit einer zweiten Etage diskutiert. Aufgrund der Platzprobleme müssen häufig Schulräume gleichzeitig als Horträume genutzt werden.

Kritiker: Chance verpasst

„Es ist schade, dass die Gelegenheit vertan wurde“, erklärte die Bildungspolitikerin der Linken Anja Apel. Auch ihre SPD-Fachkollegin Dana Frohwieser schlägt in die gleiche Kerbe: „Es ist auf Seiten der Stadtverwaltung skandalös, dass man innerhalb so kurzer Zeit in einem derart begrüßenswert prosperierenden Stadtteil mit stetig wachsenden Kinderzahlen und schon lange absehbaren Kapazitätsengpässen zweimal die Chance verpasst, den Turnhallenneubau mit Kapazitätserweiterungen beispielsweise durch Horträume zu verbinden.“

Ein wunderbar gelungenes Beispiel dafür könne an der 70. Grundschule „An der Südhöhe“ bewundert werden. Die erste Möglichkeit hätte es schon beim Turnhallenbau für die 10. Grundschule an der Struvestraße gegeben, die in diesem Jahr eingeweiht wurde.

Schule: Projekt nicht zerreden

Zum aktuellen Zeitpunkt sei eine Projektänderung nicht mehr ohne wesentliche Kostensteigerungen und Terminverzügen realisierbar, hatte die Stadt während der Beratungen in den letzten Wochen erklärt. Wenn die Turnhalle um weitere schulische Faktoren ergänzt werden sollte, würde man das Projekt auf seinen Anfang zurücksetzen, neu entwerfen und alles neu Umplanen. Das würde nicht lediglich ein paar Ergänzungen notwendig machen, sondern zu einem erheblichen Zeitverzug führen.

Mit dem Neubau der Schulsporthalle in der jetzigen Form würde es dennoch räumliche Entlastungen für das Schulgebäude geben. Lagerflächen, die sich aktuell im Schulgebäude befinden, fänden sich zukünftig in der Schulsporthalle wieder. Die frei werdenden Räume würden der Schule oder dem Hort zur Verfügung stehen.

In der Debatte stand auch die angeblich drohende Schließung der Schulbibliothek im Raum. Doch weder bei der Stadt noch in der Schule ist davon bislang die Rede. Vielmehr bestand aber vor allem an der Schule die Sorge, weitere Diskussionen könnten das Projekt doch noch gefährden.

Stadträte: Mit grüner Fassade

Deshalb wird nun weitgehend den Plänen der Stadt gefolgt. Das im Prinzip eingeschossige Gebäude erhält einen Baukörper, der in einen Sockelbereich und ein aufgesetztes „Schmuckkästchen“ aufgeteilt ist. Die Sporthalle erhält ein Gründach und eine Sonnenstromanlage. Auf eine Begrünung der Fassade wollte die Stadt zunächst verzichten. Das hat der Bildungsausschuss jetzt allerdings in den Beschluss hineingeschrieben.

Mit dem Abbruch der alten Halle will die Stadt nach bisherigem Zeitplan im Februar 2020 beginnen. Anschließend sollen dann die Tiefbauarbeiten beginnen. Bei „störungsfreiem Bauablauf“ sei eine Übergabe an die Schule zur Nutzung im September 2021 möglich.

Von Ingolf Pleil

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