Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Wende zum Guten: Neues Bürogebäude am Postplatz in Dresden
Dresden Lokales Wende zum Guten: Neues Bürogebäude am Postplatz in Dresden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:53 25.01.2019
Der neue Entwurf von Knerer und Lang fand Gefallen in der Gestaltungskommission. Quelle: Reproduktion: Dietrich Flechtner
Dresden

„Das hat sich zum Guten entwickelt“, fasste der Architekt Jürg Sulzer zusammen. Der Vorsitzende der Gestaltungskommission war am Freitag voll des Lobes über seine Kollegen vom Büro Knerer und Lang. „Sie haben unsere konstruktive Kritik aufgegriffen und alle Fragen beantwortet.“

Bei dem Bauvorhaben „Postplatz MK 4“, das sich im Bereich zwischen Freiberger Straße, Hertha-Lindner-Straße und Schweriner Straße befindet und den Freiberger Platz abschließt, zeige sich, worauf es der Gestaltungskommission ankomme. Im November 2018 hatte das Büro erste Studien für die Bebauung vorgestellt, die in der Kommission auf wenig Gegenliebe gestoßen waren. „Die Gestaltung war ellenlang und gleichmäßig, die Platzsituation ist eher zufällig entstanden“, erklärte Sulzer die Kritikpunkte.

Ende des Jahres sollen Bauarbeiten beginnen

Jetzt reagiere der Entwurf auf die vorhandene städtebauliche Situation. „Es entsteht eine einmalige Figur“, befand der Vorsitzende der Kommission, die Bauherren berät. „Für uns stehen das Haus und die Quartiersentwicklung im Mittelpunkt. Wir wollen höchstmögliche Qualität. Wir sind allen Bauherren dankbar, die die Offenheit besitzen, auf unsere Anregungen zu reagieren.“

Die TLG Immobilien hat die Flächen laut ihrem Dresdner Vertreter Maik Müller vor acht Jahren erworben. Erster Bauabschnitt war das „Motel one“, Ende des Jahres sollen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt beginnen, der unter dem Titel „Annenhöfe“ ein Gebäude mit rund 18 000 Quadratmetern Büro- und Dienstleistungsfläche umfasst. „Wir waren schon überrascht über die Kritik der Gestaltungskommission“, erklärte TLG-Projektleiter Thomas Schreiber, „zumal sich die Entwürfe noch in einem frühen Stadium befanden und wir mehrere Varianten vorgestellt hatten.“

Mehr Einzelhandel und Gastronomie

Angesichts der anspruchsvollen Terminkette hätten die Architekten die vergangenen sechs Wochen quasi durchgearbeitet. „Es hat sich gelohnt“, findet Schreiber. „Wir haben die Gebäudekubatur so weiterentwickelt, dass zur Freiberger Straße eine Platzsituation entsteht“, erklärte Architekt Thomas Knerer. Der Arkadengang des „Motel one“ an der Freiberger Straße werde fortgeführt und laufe über den Gebäudeabschnitt an der Hertha-Lindner-Straße bis zur Schweriner Straße. Die Fassaden sind jetzt kleinteiliger gegliedert, verschieden farblich gestaltet, die Fensterfronten sollen variabel entwickelt werden.

Gegenüber des neuen REWE-Marktes an der Schweriner Straße sei Einzelhandel geplant, entlang der Freiberger Straße gebe es Raum für gastronomische Nutzung. „Wir sind froh über die positive Resonanz in der Gestaltungskommission“, erklärte Müller. TLG Immobilien werde nicht nur eine Baulücke schließen, sondern auch der großen Nachfrage nach innerstädtischer Bürofläche begegnen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seniorprofessur für Patzelt ja oder nein? Nachdem die TU dies wegen der Vermengung von Wissenschaft und Politik ablehnte, fordert eine Gruppe Studenten nun mit einer Petition, dass Patzelt bleibt. Zu den Erstunterzeichnern gehört auch der Vize-Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag.

29.01.2019

Wie jedes Jahr sucht die Arbeitsgruppe „13. Februar“ mit der Landeshauptstadt Dresden Freiwillige, die als Ordner während des Aufbau und der Sicherung der Menschenkette am 13. Februar mitwirken möchten.

25.01.2019

Die 117. Grundschule an der Reichenbachstraße in Dresden wird saniert. Dafür überreichte Sachsens Kultusminister jetzt Fördermillionen der EU und die Stadt erklärt, wann alles fertig sein soll und wie es mit den Kosten aussieht.

25.01.2019