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Lokales Weltbilder aus Kolonialzeiten diskutieren
Dresden Lokales Weltbilder aus Kolonialzeiten diskutieren
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14:56 21.08.2018
Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Quelle: dpa
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Dresden

In Kooperation mit dem Zentrum für Integrationsstudien der Technischen Universität Dresden und im Begleitprogramm zur Ausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ beginnt am 23. August die Veranstaltungsreihe „Wissen dekolonisieren“ des Deutschen Hygiene-Museums. Um 19 Uhr findet dort am 23. August die Diskussion „Öffentliche Räume dekolonisieren. Wem gehört die Stadt?“ als Auftaktveranstaltung statt. Referieren werden Céline Barry vom Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes, Anna Nikolenko, Bildungsreferentin der Landesarbeitsgemeinschaft pokuBi Sachsen e. V. und Nanette Jacomijn Snoep, Direktorin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen. Moderiert wird der Abend von Noa K. Ha, Nachwuchsforschungsgruppenleiterin am Zentrum für Integrationsstudien der Technischen Universität Dresden.

Die neue Veranstaltungsreihe „Wissen dekolonisieren“ wird kuratiert von Fatima El-Tayeb, Professorin für Literatur und Ethnic Studies an der University of California, San Diego. Thematischer Schwerpunkt ist dabei die Frage, wie das koloniale Erbe und die damit in Zusammenhang stehenden Machtstrukturen und rassistischen Weltbilder noch immer unser Denken und Handeln prägen.

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Die weiteren Termine der Veranstaltungsreihe sind im Netz unter www.dhmd.de abrufbar.

Von Aaron Wörz