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Dresden Lokales Warum sich der Umbau des Altmarktes verzögert
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15:47 09.01.2020
Das Holperfplaster soll der Geschichte angehören. Quelle: Archiv
Dresden

Die Verwaltung muss den Start für den Umbau des Altmarktes auf unbestimmte Zeit verschieben. Das teilte Robert Franke, kommissarischer Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, am Donnerstag auf Anfrage der DNN mit. Der Umbau müsse neu geplant werden, ein Baubeginn im April sei deshalb ausgeschlossen. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, werde die Verwaltung über den neuen Zeitplan informieren, kündigte Franke an.

Der Stadtrat hatte im Dezember beschlossen, dass der gesamte Altmarkt mit geschnittenem Pflaster ausgestattet werden soll. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hatte angekündigt, den Beschluss auf seine Rechtmäßigkeit zu prüfen, wird aber keinen Widerspruch einlegen. Deshalb muss umgeplant werden. Die Mehrkosten sind laut Franke erst dann zu beziffern, wenn die Neuplanung vorliegt. Intern hatte die Verwaltung in der Debatte eine Zahl von 5 Millionen Euro ins Spiel gebracht, so dass die Sanierung des Altmarktes bis zu 8 Millionen Euro kosten könnte.

Solange die Bauarbeiten nicht begonnen haben, können alle geplanten Veranstaltungen auf dem Altmarkt stattfinden. „Es wird auf alle Fälle angestrebt, dass der Striezelmarkt jährlich auf dem Altmarkt stattfinden kann“, deutete Franke mögliche zeitliche Verzögerungen an. Ursprünglich sollte von April bis November 2020 und Februar bis August 2021 gebaut werden. Im November dieses Jahres sollte der Altmarkt eine provisorische Decke für die Durchführung des Striezelmarktes erhalten. Möglicherweise wird nun auch ein Provisorium für 2021 benötigt.

Der Altmarkt muss saniert werden, weil das Regenwasser nicht vernünftig abläuft und weil des unterirdische Leitungsnetz nicht mehr den Anforderungen entspricht. Zum einen staut sich bei Regen Wasser in den Kabelkästen, zum anderen ist die Kapazität von Stromnetz und Datennetz viel zu gering. Deshalb müssen sich einige Striezelmarktbuden Strom bei Anliegern des Altmarktes abzapfen und der Handyempfang ist schwierig.

Der Stadtrat hatte den Beschluss mit dem geschnittenen Pflaster mit der Tatsache begründet, dass der Altmarkt senioren- und behindertenfreundlich ausgebaut werden sollte, wenn er denn aufgerissen werden müsste. Die Verwaltung wollte aus Kostengründen das alte, unebene Pflaster wieder einbauen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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