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Lokales Warum der Dresdner Skiweltcup jetzt schon für Schulen interessant ist
Dresden Lokales Warum der Dresdner Skiweltcup jetzt schon für Schulen interessant ist
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10:39 05.09.2019
In der Woche nach dem Skiweltcup verwandelt sich die Arena am Elbufer in ein Schulsportstadion. Quelle: PR
Dresden

Noch ist der Winter nicht in Sicht, aber der Skiweltcup 2020 am Elbufer wirft bereits seine Schatten voraus. Interessant ist es jetzt bereits für Grundschüler. Für die Knirpse aus den Klassen 1 bis 3 startet die Bewerbungsphase für den „Schulsport auf Ski“. Das teilte Torsten Püschel, einer der Geschäftsführer des Veranstalters CitySki GmbH, gegenüber DNN mit.

Der von Stadt und Land finanziell unterstützte Skiweltcup findet im kommenden Jahr am 11. und 12. Januar am Elbufer statt. Nach den Wettkämpfen des Internationalen Skiverbandes FIS für die Profis im Skilanglauf verwandelt sich die Arena in ein „Open-Air-Schulsportstadion“. Eine Woche lang sind Schulsportstunden auf Ski möglich.

Besonderes Highlight: Betreut werden die Kinder auch in diesem Jahr wieder von Tobias Angerer, dem mehrfachen Medaillen-Gewinner bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften im Ski-Langlauf.

Tobias Angerer bei den Olympischen Winterspielen 2010 mit Silbermedaille. Quelle: EPA/Hendrik Schmidt/dpa

An vier Tagen kommen jeweils vier Schulklassen auf die Piste

Alle Klassen aus Schulen in Dresden und den umliegenden Landkreisen haben jetzt die Chance, sich mit kreativen Bewerbungen einen der begehrten Plätze für den besonderen Schulsport zu sichern. „Uns ist wichtig, dass sich die Kinder im Vorfeld mit dem Ereignis befassen können“, erläuterte Püschel.

Die Bewerbung sollte mit einer Wandzeitung zum Thema Skilaufen, einer Bildergalerie oder einem kleinen Film ausgestattet werden. Eine Jury aus Sächsischem Skiverband, Sächsischem Kultusministerium und dem Skiweltcup Dresden Team wird die besten Einsendungen auswählen. An vier Tagen kommen jeweils vier Schulklassen auf die Piste der Langlauf-Profis.

Quelle: PR

Auch dafür gibt es bei der nächsten Auflage des FIS-Weltcups einige Neuerungen. Die Strecke wird auf eine 650-Meter-Runde verkürzt. Sie liegt damit zwischen Carolabrücke und Augustusbrücke, Brückendurchfahrten gibt es nicht mehr. Zweimal werden die Sportler das Areal umkreisen.

Organisatoren reagieren auf rückläufigen Besucherzustrom

Bei der Weltcup-Neuauflage ändert sich auch einiges für die Zuschauer. Künftig können sie an der gesamten Strecke die Wettkämpfe verfolgen. Dann ist allerdings auch überall Eintritt zu zahlen. Bislang beschränkte sich das auf einen speziellen Stadion-Bereich. Im Gegenzug werden die Ticketpreise deutlich sinken.

Waren bisher 35 Euro fällig, sind es nun 15 Euro für ein Tagesticket, zumindest im Vorverkauf bis zum 30. November 2019. Anschließend wird es etwas teurer, der Tag kostet dann 18 Euro, das Wochenendticket 32 statt 26 Euro. Es gibt auch Familienkarten und spezielle Angebote für Vereine.

Die Organisatoren reagieren damit auf den rückläufigen Besucherzustrom in diesem Jahr. Das hatte sicherlich seine Ursachen auch im vergleichsweise schlechteren Wetter gegenüber der Premiere 2018. Für die Besucher soll es daher auch Unterstellmöglichkeiten geben und mehr Angebote für Kinder.

Ökobilanz soll weiter verbessert werden

Von Anfang an versuchen die Organisatoren, den Kritikern an der Veranstaltung mit einem speziell auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzept den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sie verweisen darauf, dass die Wettkampfstätte mit dem öffentlichen Nahverkehr oder zu Fuß zu erreichen ist und der Kunstschneeauf dem Flughafen Dresden mit Regenwasser und Ökostrom produziert wird.

So kam der Ski-Weltcup 2019 zu seiner Piste

Zig Lkw-Ladungen Schnee sind am Donnerstag ans Elbufer gekarrt worden, um die Piste für den Skiweltcup am Wochenende zu präparieren.

Weitere Überlegungen zur Verbesserung der Ökobilanz laufen. Nach Püschels Angaben stoßen die Dresdner Veranstalter mit ihrem Konzept inzwischen auf verstärktes Interesse bei Veranstaltern in anderen Austragungsorten von Weltcuprennen im Skisport.

Weitere Informationen für Schulen

Bewerbungen können Schulklassen richten an schulevent@skiweltcup-dresden.de oder persönlich im Weltcup-Büro der CitySki GmbH, Große Meißner Straße 15, 01097 Dresden, abgeben.

Von Ingolf Pleil

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