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Lokales Warnstreiks im regionalen Linienverkehr angelaufen
Dresden Lokales Warnstreiks im regionalen Linienverkehr angelaufen
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09:00 08.05.2019
Streikende Busfahrer am DVS-Gelände an der Tiergartenstrasse in Dresden. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Die Warnstreiks im regionalen Linienverkehr in Sachsen sind angelaufen. Punkt 2.00 Uhr am Mittwochmorgen legten die ersten Mitarbeiter in Dresden und Chemnitz ihre Arbeit nieder, wie Jürgen Becker von der Gewerkschaft Verdi mitteilte. Bis 7.00 Uhr waren schon etwa 1800 Mitarbeiter in ganz Sachsen an den Warnstreiks beteiligt. Für Fahrgäste kam es deshalb zu Einschränkungen.

Arbeitsniederlegung für 24 Stunden

Nach Angaben der Gewerkschaft sollen Bus- und Straßenbahnfahrer, Schlosser, Fährleute, Verwaltungsangestellte und Auszubildende für 24 Stunden ihre Arbeit niederlegen. in Dresden sind die Linien 66, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 79, 83, 86, 88, 89, 94, EV4 und die Elbfähren betroffen. Straßenbahnen, die S-Bahn Dresden und Züge fahren planmäßig.

Verdi rechnet mit insgesamt 2500 Streikenden. Bereits am 10. und 25. April sorgten Warnstreiks für Verspätungen im regionalen Linienverkehr in weiten Teilen Sachsens.

Die Gewerkschaft fordert vom Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN) einen höheren Stundenlohn und die Anhebung des Auszubildendengehalts. Derzeit liegt der Stundenlohn eines Busfahrers laut Gewerkschaft bei 12,30 Euro.

Dieser soll auf 15,66 Euro erhöht werden. Bei der nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag strebe der AVN an, ein für die Verkehrsunternehmen „bezahlbares Tarifergebnis“ zu finden, teilte der Arbeitgeberverband mit. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den kommenden Donnerstag geplant.

Von RND/dpa/lin

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