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Lokales Waldstück am Dresdner Lennéplatz soll Wohngebiet werden
Dresden Lokales Waldstück am Dresdner Lennéplatz soll Wohngebiet werden
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09:18 22.11.2016
So könnte das neue Wohngebiet aussehen.  Quelle: PR
Dresden

Das verwilderte Waldstück am Lennéplatz soll zu einem Wohnquartier mit siebenstöckigen Gebäuden und einem solitären Hochhaus umgestaltet werden. Rund 400 Wohnungen, aber auch Flächen für nicht störendes Gewerbe, sind geplant. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) will für das Areal jetzt einen Bebauungsplan aufstellen lassen.

Es ist nicht der erste Plan für die Fläche. Bereits im Jahr 2000 wurden planerische Vorarbeiten für ein Handels-, Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum mit angemessenen Wohnanteil geleistet. Das Konzept wurde jedoch nie umgesetzt und ist laut der aktuellen Vorlage von der aktuellen Entwicklung überholt. Deshalb hatte die Stadt 2013 ein sogenanntes Werkstattverfahren durchgeführt. Ergebnis war das Planungskonzept des Wuppertaler Büros team 51,5° architekten, das die Struktur der Wohnbebauung vorgibt.

Problem: Da die Fläche jahrzehntelang nicht bebaut wurde, hat sich ein Wildwuchs gebildet, der bereits die Qualität von Waldflächen besitzt. Der Wald nimmt 85 Prozent der 2,7 Hektar großen Fläche ein, 15 Prozent sind mit Garagen und verwahrlosten Gebäuden bebaut. Damit das Grundstück bebaut werden kann, müsste des Großgrün fast vollständig gefällt werden, heißt es in der Vorlage für den Bauausschuss. Damit stehe die geplante Bebauung den Zielen des Landschaftsplanes und des Klimaschutzes entgegen. Die Fällungen würden eine vor Ort nicht zu kompensierende Beeinträchtigung darstellen. Ersatzaufforstungen am Stadtrand, eine Durchgrünung des Neubaugebietes sowie eine intensive Dachbegrünung müssten festgeschrieben werden.

Historisch gehört das Gebiet zu einer Stadterweiterungsfläche der Gründerzeit. Im Stadtplan von 1868 sei eine beginnende bauliche Nutzung zu erkennen, 1898 stelle sich das Areal parzelliert und mit straßenbegleitender Villenbebauung dar. Im Zweiten Weltkrieg sei die Bebauung zerstört worden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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