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Lokales Vorjohann legt Plan für Gymnasium Klotzsche vor
Dresden Lokales Vorjohann legt Plan für Gymnasium Klotzsche vor
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13:00 12.07.2018
Hartmut Vorjohann
Hartmut Vorjohann Quelle: Carola Fritzsche
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Dresden

Nun ist es amtlich: Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) hat dem Stadtrat die Liste der Vorhaben vorgelegt, die mit Mitteln des Förderprogrammes „Brücken in die Zukunft II“ von Bund und Freistaat finanziert werden sollen. Größtes Vorhaben ist mit Gesamtkosten von 34,464 Millionen Euro die Sanierung des Gymnasiums Klotzsche. 21,82 Millionen Euro Fördermittel sind dafür eingeplant. Der Baubeginn ist für Sommer 2019 vorgesehen, die Fertigstellung im Februar 2020 geplant.

Die Schüler des Gymnasiums Klotzsche hatten in den vergangenen Jahren regelmäßig vor Stadtratssitzungen auf die Zustände in ihrem Schulgebäude aufmerksam gemacht. Mit Erfolg, die Mittel stehen nun zur Verfügung. Dennoch hängt das Bauvorhaben am seidenen Faden. Während der Sanierung sollen die Schüler aus Klotzsche im neuen Schulcampus Pieschen unterrichtet werden. Doch auf der Baustelle gibt es Verzug, die Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2019/2020 ist immer noch möglich, aber nicht sicher.

Neben dem Gymnasium Klotzsche sollen die Gelder aus dem Programm auch für die Sanierung von Haus B des Dreikönigsgymnasiums verwendet werden. Hier rechnet die Stadt bei Gesamtkosten von knapp sechs Millionen Euro mit 3,12 Millionen Euro Fördermitteln.

Da die Gelder aus dem Förderprogramm zeitnah verbaut werden müssen, hat Vorjohann sechs Nachrücker-Vorhaben mit einem Volumen von rund 38 Millionen Euro benannt. Größter Posten ist die Gesamtsanierung der 76. Oberschule auf der Merbitzer Straße mit einem Volumen von 14 Millionen Euro.

Die Staatsregierung hatte vor wenigen Tagen der Verwaltungsvorschrift „Invest Schule“ zugestimmt, die das Verfahren des Schulinvestitionsprogrammes regelt. Dabei wird die Verteilung der Mittel auf die Landkreise und kreisfreien Städte anhand der Schülerzahlen geregelt. Dresden stehen auf dieser Grundlage 27,715 Millionen Euro zur Verfügung. Da ein Mehrbedarf von zehn Prozent abgezogen werden muss, geht die Stadt von einem Budget in Höhe von rund 25 Millionen Euro aus.

Die Pläne sollen im Finanzausschuss und Bildungsausschuss debattiert werden, ehe der Stadtrat am 29. September entscheidet.

Von Thomas Baumann-Hartwig