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Lokales Von Christgeburt bis Gospelnacht – Weihnachten in Dresden
Dresden Lokales Von Christgeburt bis Gospelnacht – Weihnachten in Dresden
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09:58 23.12.2018
Weihnachten in der Kirche. Quelle: Tomas Gärtner
Dresden

Für viele dürfte Weihnachten ein säkulares Familienfest mit Geschenken sein. Ursprünglicher Anlass und Sinn des Festes ist die Geburt von Jesus Christus. Erinnern lassen kann man sich daran in evangelisch-lutherischen, römisch-katholischen Gotteshäusern sowie bei den Freikirchen. Zu erleben sind Christvespern, einige davon mit Krippenspiel, Festgottesdienste, dazu viel feierliche Musik.

Einer ursprünglich jüdischen Tradition folgend beginnt auch für Christen der eigentliche Weihnachtstag, der 25. Dezember, am Abend zuvor. In vielen evangelischen Kirchen werden die Christvespern bereits am Nachmittag gefeiert. Zahlreiche Besucher werden in diesem Jahr wieder zu den beiden Christvespern mit dem Kreuzchor in der Kreuzkirche erwartet, 14.15 Uhr ist Pfarrer Holger Milkau Liturg, 16.30 Uhr Landesbischof Carsten Rentzing.

Wo Krippenspiele für die Kleinsten mit ihren Eltern angeboten werden, geht es noch zeitiger los. So beispielsweise in der Weinbergskirche Trachenberge, in Schönfeld, Bühlau, auf dem Weißen Hirsch oder in der Dreikönigskirche bereits 10 Uhr. Die Baptisten in Cotta laden 15 Uhr in ihr neues Gemeindehaus Hühndorfer/Ecke Klopstockstraße zum Kinder-Mini-Musical „Der Stern von Bethlehem“ von Klaus Heizmann und Dagmar Heizmann-Leucke ein.

Zwei Christvespern gibt es in der Frauenkirche. Die erste beginnt 14 Uhr. Christian Behr, Superintendent des Kirchenbezirkes Dresden Mitte, leitet sie. Dazu singt der Chor der Frauenkirche unter Leitung von Kantor Matthias Grünert. Samuel Kummer spielt die Orgel. In der zweiten Vesper, 16 Uhr, erklingt Kantate 1 mit dem Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ aus Bachs Weihnachtsoratorium mit Solisten sowie Chor und Ensemble der Frauenkirche. Die Vesper leitet Pfarrer Sebastian Feydt. 22 Uhr gestaltet Pfarrerin Angelika Behnke eine Christnacht. Musikalisch umrahmt wird sie von Sopranistin Romy Petrick sowie Aline Khouri an der Harfe und Frauenkirchenorganist Samuel Kummer an der Orgel.

Auch in anderen Kirchen gibt es diese Feier am späten Abend. Eine besondere, vor allem für jüngere Leute, ist die „Gospelnight“ in der Christuskirche in Strehlen 23 Uhr.

Katholische Christen laden Heiligabend nachmittags Kinder und Familien zu Wortgottesdiensten mit Krippenspiel ein, beispielsweise zum dem der Dresdner Kapellknaben 16 Uhr in der Kathedrale (Katholische Hofkirche).

Am späten Abend feiern Katholiken in der Christnacht oder Christmette die Geburt Jesu. In die Kathedrale wird 22 Uhr zu diesem festlichen Gottesdienst eingeladen. Die Alt-Katholiken sind zur Festlichen Feier der Eucharistie am 24. Dezember, 15 Uhr, zu Gast in der evangelischen Diakonissenhaus-Kirche, Bautzner Str. 70.

Wer allein ist, muss Heiligabend nicht allein verbringen. Mit anderen zusammen feiern können sie zum Beispiel in der Löbtauer Hoffnungskirche 16.15 Uhr bis 20 Uhr (Anmeldung unter Tel. 422 69 10). Unter dem Motto „Weihnachten fast wie daheim“ laden Ökumenisches Informationszentrum Dresden (ÖIZ), Diakonie – Stadtmission und die Johanniter zu Heiligabend ein in das Haus der Kathedrale, Schloßstr. 24 (Eingang Kanzleigäßchen). Als „Eintrittskarte“ bitten die Veranstalter um ein kleines Wichtelgeschenk.

Zu einer Weihnachtsbesinnung öffnet Heilig Abend, 20 Uhr, die katholische Gemeinde St. Antonius in Löbtau ihre Kirche, Bünaustr. 10. Es gibt weihnachtliche Musik, Texte zum Nachdenken und Impulse.

Die Weihnachtsfeiertage

Der eigentliche Weihnachtstag wird am 25. Dezember begangen, mit festlichen Gottesdiensten und musikalischen Angeboten. Zeitiger Beginn dafür ist bei den evangelischen Christen die Christmette. Die des Kreuzchores beginnt 6 Uhr in der Kreuzkirche. Diese Tradition für Frühaufsteher wurde in der Reformationszeit eingeführt und wird bis heute besonders im Erzgebirge praktiziert.

Von dort stammte auch Kreuzkantor Rudolf Mauersberger, der für seine Mette die Schneeberger Christmette als Vorlage benutzte. 1936 führte er das Werk mit Bearbeitungen alter Weihnachtsweisen und eigenen Kompositionen erstmals auf. 1973 modernisierte Joachim Schöne den Text von Guido Höller (1871-1953), der aus dem Jahr 1928 stammte.

An beiden Weihnachtsfeiertagen wird in den evangelischen Kirchen Festgottesdienst gefeiert, in der Kreuzkirche jeweils 9.30 Uhr. Es singt der Kreuzchor, Liturg ist Superintendent Christian Behr, am 26. Dezember Holger Milkau. In der Frauenkirche beginnt der Gottesdienst jeweils 11 Uhr, am 25. Dezember mit Kantate 2 aus Bachs Weihnachtsoratorium.

Römisch-katholische Christen feiern am 25. Dezember, 10.30 Uhr, feierliches Kapitelsamt in der Kathedrale. Bischof Heinrich Timmerevers leitet es. Musikalisch gestaltet wird dieser Gottesdienst mit der Messe und dem Halleluja von Georg Friedrich Händel. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Liebich singen und musizieren Solisten der Sächsischen Staatsoper, die Dresdner Kapellknaben, der Kathedralchor sowie Domorganist Johannes Trümpler und Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle.

Am 26. Dezember feiern Katholiken das Fest des heiligen Stephanus. In der Kathedrale gibt es 10.30 Uhr ein Kapitelsamt.

Von Tomas Gärtner

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