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Lokales Vier Jahre Zeitverzug: Grundstein für Wohngebiet in Dresden-Striesen gelegt
Dresden Lokales Vier Jahre Zeitverzug: Grundstein für Wohngebiet in Dresden-Striesen gelegt
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18:19 24.11.2019
Bauherr Reinhard Scholz bei der Grundsteinlegung mit der Zeitkapsel. Quelle: D. Flechtner
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Dresden

Es war ein weiter Weg, bis Kristina Lazarek-Scholz und Reinhard Scholz am Freitag den Grundstein legen konnten: „2013 hatte ich die ersten Überlegungen für das Wohngebiet“, erklärte der Inhaber eines Architekturbüros. Das Unternehmen Uni Elektro hatte seinen Standort an der Zinnwalder Straße in Striesen verlassen. Das Grundstück eignet sich ideal für Wohnungsbau, fand Scholz, der 2011 direkt gegenüber auf der Kipsdorfer Straße den Neubau für sein Büro eingeweiht hatte.

Zwei Jahre brauchte der Unternehmer, um mit dem Stadtplanungsamt die städtebauliche Figur für das Wohngebiet zu entwickeln. „Dann waren wir uns einig und ich dachte, jetzt kann es losgehen“, so Scholz. Weit gefehlt: Eine kleine Erschließungsstraße wurde zum großen Problem.

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„Vier Jahre verschenkte Lebenszeit“

Es sollte drei Jahre dauern, bis auf Initiative von Stadträten wie Peter Bartels (Bürgerfraktion), Tilo Wirtz (Die Linke) und Peter Krüger (CDU) der Bauausschuss ein Machtwort sprach und die Genehmigung des Wohngebietes forderte. Dieses Jahr kam schließlich der Stempel unter den Bauantrag.

Knackpunkt war die Erschließungsstraße zwischen den weißen Baukörpern.. Quelle: tbh

Scholz selbst errichtet ein Wohngebäude mit fünf Wohneinheiten – zwei weitere Investoren werden noch einmal 75 Wohneinheiten auf das ehemalige Uni-Elektro-Gelände bauen.

„Ich bin froh, dass wir endlich bauen können und verspreche: In zwei Jahren wird das Gelände hier ganz anders aussehen“, so der Bauherr, der rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. „Es ist schade, dass bis zur Erteilung der Baugenehmigung vier Jahre verstrichen sind. Vier Jahre verschenkte Lebenszeit und vier Jahre, in denen 80 Wohnungen gefehlt haben.“

Die kleine Erschließungsstraße, die das Wohngebiet um ein Haar verhindert hätte, soll Kahlebergstraße heißen. So hat es der Stadtbezirksbeirat empfohlen, der Stadtrat muss darüber entscheiden. Die DNN hat einen Platz in der Zeitkapsel erhalten, die im Grundstein versenkt wurde.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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