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Dresden Lokales Viel Zuspruch für Petition zu Schulen im Dresdner Norden
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07:26 14.01.2019
Symbolfoto. Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Viel Zuspruch für die Elternpetition im Dresdner Norden: „Wir haben schon mehr als 1000 Unterschriften zusammen“, erklärte Kerstin Pappermann, Elternratsvorsitzende der 82. Oberschule Dresden.

Die Elternvertreter der Grund- und Oberschulen im Stadtbereich Klotzsche, Langebrück und Weixdorf fordern zusätzliche Plätze für Oberschüler. Sie haben bei den derzeitigen Viertklässlern einen höheren Bedarf ermittelt, als die Stadtverwaltung bislang kalkuliert. Aufgrund der aktuellen Situation werde der Platz an der 82. Oberschule und der Oberschule Weixdorf nicht ausreichen.

Die Stadt argumentiert dagegen, die Kapazitäten würden ausreichen. Für Oberschulen gebe es keine Schulbezirke, die Einrichtungen in der ganzen Stadt stünden zur Verfügung. Außerdem rechnet die Verwaltung mit einer höheren Wechselquote an Gymnasien als die Elternvertreter.

Im Stadtbezirksrat Klotzsche bekräftigte die Stadt diese Haltung jetzt, doch die Eltern bringt das nicht von ihren Positionen ab. „Am meisten ärgert mich die Haltung der Verwaltung, die Kinder könnten auch mal bis um 4 oder halb 5 im Unterricht sein“, erklärte Pappermann. Die Belastung der Schüler sei jetzt schon sehr hoch. Vor allem für Inklusionskinder erhöhe das den Stress. Auch Hobbys und Sport drohten damit auf der Strecke zu bleiben. Pappermann glaubt zudem nicht, dass viele Kinder von den Schulen in Boxdorf oder Radeberg aufgefangen werden könnten. Auch dort sei schon alles dicht gedrängt.

Sammlung läuft noch bis Mitte Januar

Zur Situation gehört, dass an der 82. Oberschule durch zwei sogenannte Vorbereitungsklassen (besser bekannt als DaZ-Klassen mit Deutsch als Zweitsprache) Räumlichkeiten für die Oberschüler fehlen. Nach Ansicht der Eltern kommen viele dieser Kinder aus entfernten Teilen der Stadt. „Für uns ist unverständlich, dass es nur an der Weixdorfer Schule Platz für diese Schüler geben soll“, sagte Pappermann. Viele dieser Kinder müssten weite Wege in die Altstadt, Plauen, Gorbitz oder Blasewitz in Kauf nehmen. Angeblich gebe es in keiner anderen Schule in Dresden Platz. Womöglich müssten Schüler aus dem Norden in andere Stadtteile wechseln.

Die Mütter und Väter fordern jedoch eine wohnortnahe Beschulung und kämpfen mit ihren Petitionen, die beim Landtag und beim Stadtrat eingereicht werden sollen, um die Verbesserung der Situation. „Wir bleiben da dran“, versicherte Pappermann. Bis Ende kommender Woche (18.1.) soll die Sammlung noch fortgesetzt werden. Bei vielen Dienstleistern, Handwerkern und Händlern liegen die Listen aus.

Von Ingolf Pleil

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