Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Verkaufsstart für Wohnungen in der Dresdner Hafencity
Dresden Lokales Verkaufsstart für Wohnungen in der Dresdner Hafencity
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:14 06.02.2019
Ein Teil der neuen Gebäude, die in der künftigen Hafencity am Neustädter Hafen entstehen sollen. Quelle: Visualisierung USD Immobilien GmbH
Dresden

Sie sind noch nicht gebaut, aber der Verkauf der ersten Wohnungen der neuen Hafencity zwischen Elbe und Leipziger Straße hat jetzt begonnen. Und zwar zunächst für ein Gebäude, das entlang der Leipziger Straße entstehen soll.

USD investiert 120 Millionen Euro

Der Baustart für dieses Gebäude ist für August 2019 geplant, eine weitere Zeitplanung liege derzeit noch nicht im Detail vor. Das sagte Ulf Mehner, Sprecher der USD-Immobilien GmbH auf Anfrage der DNN. Das Dresdner Unternehmen investiert in das neue Stadtquartier rund 120 Millionen Euro.

Am Neustädter Hafen in Dresden entsteht ein neues Wohngebiet. Wie das aussehen soll, sehen Sie hier.

Die Wohnungen in der Hafencity, die jetzt zum Verkauf angeboten werden, sind zwischen 26,10 qm und 163,70 qm groß, haben ein bis fünf Zimmer, Balkon(s) oder Terrasse(n), zehn sind mit Gartensondernutzung. Die Preise liegen zwischen 118 300 und 819 900 Euro. Zwei Reservierungen gibt es wohl schon.

Sieben würfelförmige Baukörper und vier größere Gebäuderiegel

Insgesamt sollen 365 Wohnungen entstehen. Sie verteilen sich auf sieben würfelförmige Baukörper und vier größere Gebäuderiegel, drei davon in L-Form. Etwa 45 Wohnungen sind Sozialwohnungen. In den Gebäuden, die jetzt an der Leipziger Straße gebaut werden, sind es zwölf, so Mehner.

Nach Angaben des Projektentwicklers liegen Baugenehmigung für die Häuser an der Leipziger Straße vor (Häuser F und G). „Alle andere Gebäude entstehen im Rahmen eines B-Plans. Hier hoffen wir auf einen baldigen Satzungsbeschluss“, so Mehner weiter. Der Baustart für das sogenannte Haus F ist für August 2019 geplant, eine weitere Zeitplanung liege derzeit noch nicht im Detail vor.

Keine Wohnungen, sondern Büros

Bereits fertiggestellt sind die Sanierung der ehemaligen „Melkus-Villa“ und ein langgestreckter, gebogener Gebäuderiegel an der Grundstücksgrenze zum Arzneimittelhersteller Menarini von Heyden. Auch wenn das Gebäude optisch den Eindruck macht – Wohnungen sind hier nicht entstanden, sondern Büros. Etwas 95 Prozent der Gewerberäume des „Kreativzentrums“ seien vermietet bzw. verkauft, heißt es von USD.

Längst saniert ist auch die einstige Hafenmeisterei an der Elbe. Allerdings gehört dieses Gebäude samt umliegendem Grundstück – wie auch das Grundstück von Steinmetzmeister Stäbe – nicht zum Projekt von USD. Die Hafenmeisterei beschäftigt USD trotzdem.

Zufahrt zur Hafenmeisterei schwierig

Denn das Niveau des Elbradweges und der erschließenden Straßen im Gelände der Hafencity wird erhöht, damit diese im Hochwasserfall nicht überschwemmt werden. Dadurch wird allerdings die Zufahrt zur Hafenmeisterei schwierig. „Hier sind wir in guten Gesprächen und arbeiten an einer gemeinsamen Lösung“, gibt sich USD bedeckt.

Momentan türmen sich auf dem Gelände der Hafencity noch Berge von Abrissmaterial. Sie werden vor Ort sortiert und zum Teil recycelt. Einige Baumaterialien sollen laut USD auch in der Hafencity wiederverwendet werden.

Von Catrin Steinbach

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die meisten Internetprobleme von Jugendlichen haben mit Fotografie zu tun, sagt die Dresdner Polizei. Daraus resultieren zum Beispiel Cybermobbing oder Urheberrechtsverletzungen. Beim Safer Internet Day zeigen Polizisten und andere Referenten Schülern, Eltern und Senioren, welche Gefahren im Netz lauern– von Datenklau bis Sexting.

05.02.2019

Eine 40 Meter lange Unterschriftenliste gegen Personaluntergrenzen in der Krankenpflege trifft in Dresden ein. Auch hier wollen viele Krankenhausbeschäftigte unterschreiben, die durch den Mangel an Pflegepersonal die Patienten in Gefahr sehen. Als Olympischer Brief reist die Schriftrolle durch die Republik und soll im Sommer Gesundheitsminister Spahn übergeben werden. Die Unterzeichner haben konkrete Forderungen, was besser gemacht werden sollte.

05.02.2019

2018 war kein leichtes Jahr für die Häfen in Sachsen: Monatelang konnte die Elbe nicht von Frachtern befahren werden. Das hat den Gütertransport auch im Hafen in Dresden massiv einbrechen lassen.

05.02.2019