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Lokales „Universelle Werke“ eröffnet – Erste Mieter eingezogen
Dresden Lokales „Universelle Werke“ eröffnet – Erste Mieter eingezogen
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08:23 09.05.2019
Die früheren "Universellen Werke" an der Zwickauer Straße in Dresden im April 2019. Die Stadt Dresden und ein privater Investor bauten die alte Fabrik schrittweise zum Technologiezentrum aus. Quelle: Heiko Weckbrodt
Dresden

Wo früher Maschinen für die Produktion von Zigaretten hergestellt wurden, entwickeln Jungunternehmer, Wissenschaftler und Ingenieure künftig innovative Leichtbautechnologien. Gemeinsam mit Vertretern der TU Dresden durchschnitt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Mittwoch symbolisch das Band zur Eröffnung des neuen Innovationszentrums „Universelle Werke“ im Westen der Südvorstadt.

An der Zwickauer Straße ist nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ein großflächiges Zentrum für Startups, Forschung und Technologieunternehmen entstanden. „Jetzt gibt es in Dresden eine neue Adresse für innovative Ideen und neue Produkte. Die Universellen Werke bieten kreativen Freiraum für die Arbeit an Zukunftstechnologien in den Bereichen Leichtbau und neue Materialien, Digitalisierung und zukünftige Mobilität“, freut sich OB Hilbert.

Die Nachfrage bei den Mietern ist hoch

Betrieben wird das neue Zentrum von der Technologie Zentrum Dresden GmbH (TZD) und ist damit der vierte Standort des Unternehmens in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Nachfrage nach einem Platz auf den über 5.100 Quadratmetern des neuen Innovationszentrums ist hoch, berichtet die Stadt. Die ersten Mieter sind bereits eingezogen: Mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) siedelt sich eine namhafte Einrichtung mit einem Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung in den sanierten Räumlichkeiten an. „Mit unserem neuen Dresdner Standort profitieren wir von der Nähe zur TU Dresden, den hervorragenden Standortbedingungen und werden immer mehr zum Teil der exzellenten Forschungslandschaft“, begründet Professor Rolf Henke, Vorstand Luftfahrt des DLR, die Entscheidung für den Standort Dresden.

Auch für Professor Hubert Jäger, Vorstandssprecher des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) an der TU Dresden, ist eine zentrale Unterbringung von Forschung und Industrie auf lange Sicht unvermeidlich:„Eine Antwort auf die in Zukunft immer komplexer werdende Gesellschaft und die damit verbundene Neupositionierung in technologischen Bereichen sind solche Transferzentren, in denen Wissenschaft und Industrie gemeinsam die Zukunftstechnologien testen und dann zur Umsetzung bringen“, erklärt Jäger.

Von Aaron Wörz

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