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Lokales Ungepflegter Pirnaischer Platz soll aufgewertet werden
Dresden Lokales Ungepflegter Pirnaischer Platz soll aufgewertet werden
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06:21 05.03.2019
Ein grünes Band am Pirnaischen Platz – so stellt sich die Stadtverwaltung den Promenadenring vor. Quelle: Visualisierung: Stadtverwaltung
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Dresden

Die Stadtverwaltung prüft gegenwärtig, wie die Planungen für den Promenadenring im östlichen Bereich der Altstadt modifiziert werden können. Dann soll eine neue Vorlage in den Stadtrat eingebracht werden, kündigte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) an.

Das Ziel: „Der Pirnaische Platz wird in seinem jetzigen ungepflegten Zustand seiner Funktion als zentralem Ankunfts- und Umsteigepunkt des Personennahverkehrs nicht gerecht. Das wollen wir ändern“, so der Baubürgermeister.

Pläne Anfang Januar durchgefallen

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau waren die Pläne für den Promenadenring Ost Anfang Januar durchgefallen. Die CDU stimmte dagegen, weil am Pirnaischen Platz rund 50 Parkplätze wegfallen sollen. Die Bürgerfraktion kritisierte den Plan, die Buszufahrt vom Dr.-Külz-Ring vor das Sparkassengebäude zu verlegen.

Für Hendrik Stalmann-Fischer, Bau- und Verkehrsexperte der SPD-Fraktion, ist die Argumentation der CDU nicht nachzuvollziehen. Der Sozialdemokrat hat bei der Verwaltung nachgefragt und von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die Auskunft erhalten: Innerhalb des 26er Rings gibt es etwa 30 000 Parkplätze.

Vollauslastung der Parkplätze nur zu Spitzenzeiten

An das Parkleitsystem sind rund 6500 öffentlich nutzbare private Stellplätze und 5500 städtische, mit Parkscheinautomaten bewirtschaftete Parkplätze angeschlossen. Seit 1999 sind den Angaben zufolge im öffentlichen Verkehrsraum 2200 Stellplätze weggefallen. Dafür hat sich durch den Neubau von Parkhäusern und Tiefgaragen die Zahl der privaten, aber öffentlich nutzbaren Stellplätze um 3500 erhöht.

Die privaten Stellplätze sind laut Hilbert zwischen 50 und 80 Prozent ausgelastet. Vollauslastung werde nur zu Spitzenzeiten – zum Beispiel während des Striezelmarktes – erreicht. Die städtischen Parkplätze seien zwischen 80 und 100 Prozent ausgelastet.

Problem nicht Anzahl der Parkplätze, sondern ungleiche Verteilung der Nutzung

„In den Tiefgaragen sind Parkplätze frei, aber wir können in den Straßen keine Bäume pflanzen, weil dadurch ein Stellplatz verloren ginge. Das ist absurd“, interpretiert Stalmann-Fischer die Zahlen. Das Problem sei nicht die Anzahl der Parkplätze, sondern die ungleiche Verteilung der Nutzung. „Hier muss angesetzt werden, statt den Promenadenring an einer Parkplatzreihe scheitern zu lassen“, fordert der SPD-Stadtrat.

Das Entwicklungsforum Dresden und die Landeshauptstadt laden heute um 19 Uhr zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung über die Zukunft des Promenadenrings ein. Im Mauersberger-Saal im Haus der Kreuzkirche An der Kreuzkirche 6 stellen sich Schmidt-lamontain, Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen) und Professorin Irene Lohaus den Fragen der Besucher.,

Von Thomas Baumann-Hartwig

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