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Lokales Unfallschwerpunkt: Darum scheppert es immer wieder auf der Strehlener Straße
Dresden Lokales Unfallschwerpunkt: Darum scheppert es immer wieder auf der Strehlener Straße
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07:28 29.01.2019
Mitte Januar waren auf der Strehlener Straße an der Einmündung der Franklinstraße ein Kleinwagen und ein Bus zusammengestoßen. Fünf Menschen wurden verletzt. Quelle: Tino Plunert
Dresden

Fünf Verletzte und reichlich verbeultes Blech: Erst vor wenigen Tagen stießen in der Südvorstadt auf der Strehlener Straße an der Kreuzung mit der Franklinstraße ein Bus und ein Kleinwagen zu­sammen. Kein Einzelfall. Denn an der Querung unweit der Bahngleise scheppert es vergleichsweise häufig – und immer wieder werden da­bei Menschen verletzt. Die Kreuzung gilt längst als Un­fallhäufungsstelle. Die DNN erklären, warum es dort so häufig kracht und wie die Stadtverwaltung nun reagieren möchte.

Die Situation: Jedes Jahr rund ein Dutzend Unfälle

Seit mehr als zehn Jahren steht die Kreuzung bereits im Fokus – al­lein in den vergangenen drei Jahren registrierte die Polizei dort je­weils etwa ein Dutzend Unfälle. Für 2016 verweist die Statistik auf 15 Zusammenstöße – mit sieben Leicht- und zwei Schwerverletzten. 2017 und 2018 scherbelte es auf der Kreuzung je elf­mal. 2017 wurde vier Menschen leicht verletzt, 2018 ad­dierte sich die Zahl der Unfallopfer auf zehn Leicht- und zwei Schwerverletzte.

Die Besonderheit: Immer wieder sind auch Busse beteiligt

Die Strehlener Straße ist Teil der Strecke der DVB-Linie 66. Nicht zum ersten Mal war jetzt Mitte Januar ein Bus in einen Unfall an der Franklinstraße verwickelt. Angaben aus dem Rathaus zufolge waren in den Jahren 2018 und 2016 jeweils zwei, 2017 ein Bus mit beteiligt. Die Strehlener Straße, so sagt Falk Lösch, Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe, sei fürs Unternehmen durchaus ei­ne der „unfallträchtigeren“ – wenn­gleich es Bereiche mit noch mehr Busunfällen gebe. Und: Oft gingen die Unfälle vergleichsweise glimpflich aus.

Die Ursachen: Autofahrer missachten die Vorfahrt

In den allermeisten Fällen tragen Polizisten als Unfallursache „Nichtbeachten der die Vorfahrt regelnden Verkehrszeichen“ ein. Die Strehlener Straße ist Hauptstraße – wer von der Franklinstraße darüber fahren oder einbiegen will, muss die Vorfahrt gewähren. Genau die hatte beispielsweise jüngst auch die Fahrerin des Kleinwagens missachtet – und war mit ih­rem Auto in der Folge von dem Bus gerammt worden.

Die Reaktion: Stadt prüft Einengung der Fahrbahnen

Schon in den vergangenen Jahren hatte die Stadt auf die vielen Un­fälle reagiert. Um die Sicht zu verbessern, ordneten die Verantwortlichen in einzelnen Bereichen auf der Strehlener Straße Halteverbote an. Außer­dem wurde auf der Franklinstraße von der Eisenbahnbrücke kommend der linke Fahrstreifen abgeschafft. Und die Stadtverwaltung will weiter handeln: „Aktuell werden Maßnahen zu besseren Verdeutlichung des Knotenpunktes geprüft“, erklärt der Chef des zuständigen Dresdner Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz. So wird eine Einengung der Fahrbahnen auf der Strehlener Straße sowie auf der Franklinstraße im Bereich der Einmündung auf südlicher Seite er­­wogen. Das Aufstellen einer Am­pel stehe derzeit al­lerdings nicht zur Debatte.

Von Sebastian Kositz

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