Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Das bedeutet das Coronavirus für Hotels und Pensionen in Dresden
Dresden Lokales Das bedeutet das Coronavirus für Hotels und Pensionen in Dresden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
15:13 26.02.2020
Das Coronavirus wirkt sich negativ auf den Dresden-Tourismus aus. Quelle: Archiv
Anzeige
Dresden

Die Dresdner Tourismusbranche blickt mit großer Sorge auf die Ausbreitung des Coronavirus’. „Das hat negative Auswirkungen, ganz klar“, erklärte Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, die für den Tourismusstandort Dresden wirbt. Die ersten Stornierungen von Reisegruppen aus China seien eingetroffen. „Wir rechnen definitiv mit einem Rückgang der Gäste aus Asien.“

20 Prozent Touristen aus dem Ausland

Wie sehr sich die Erkrankung auf das Tourismusgewerbe auswirkt, hänge davon ab, wie schnell sich die Verbreitung des Virus eindämmen lasse. „Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau.“ 80 Prozent der Dresden-Touristen kämen aus dem Inland und nur 20 Prozent aus dem Ausland. „Insofern stehen andere Reiseziele mit einem hohen China-Anteil vor ganz anderen Herausforderungen als wir“, sagte Miseer.

Anzeige

Für April alle Buchungen storniert

Gäste aus China würden vor allem von Mai bis Juli Europa und auch Dresden besuchen. „Das Volumen wird sich deutlich reduzieren“, vermutet die DMG-Geschäftsführerin. Das bestätigte Marc Arendt, Geschäftsführender Gesellschafter des Hotels Residenz Alt Dresden. „Wir arbeiten mit großen chinesischen Reiseveranstaltern. Für April haben sie alle Buchungen storniert. Wir warten täglich auf neue Stornierungen.“

Hoffen aus schönes Wetter und deutsche Gäste

Das sei bitter, so der Hotelchef, da die Chinesen für die Japaner in die Bresche gesprungen seien. „Früher kamen viel mehr Gäste aus Japan. Dafür kamen in den Vorjahren die Chinesen.“ Die Lücke, die das China-Geschäft in die Bilanz reiße, lasse sich schwer kompensieren. „Vor allem das Geschäft mit den Reisegruppen nicht. Wir können nur auf schönes Wetter hoffen, dann kommen die deutschen Gäste“, meint Arendt.

Lesen Sie auch:

Von Thomas Baumann-Hartwig

Die HfBK Dresden bleibt bei der künstlerischen Ausbildung von Kunstlehrer-Studenten weiter außen vor. Die TU Dresden habe sich nach knapp fünf Jahren gemeinsamer Planung dagegen entschieden. In anderer Hinsicht sieht es besser aus: Die Hochschule erhält bis 2020 etwa 2,6 Millionen Euro für Projekte. Zu tun ist genug.

26.02.2020

Sie sei gerne Oberbürgermeisterin in Dresden gewesen, sagt Helma Orosz. Aber die Entscheidung, nicht wieder zu kandidieren, sei richtig gewesen. Vor fünf Jahren wechselte sie in den Ruhestand. Wie sich ihr Leben seitdem entwickelt hat.

26.02.2020

Am Faschingsdienstag haben mutige Dresdner den Winter erfolgreich aus der Stadt verjagt. Auf dem Neustädter Markt verbrannten die Teilnehmer den Winter symbolisch in Form einer extra dafür kreierten Figur. Vorher gab es noch einen bunten Faschingsumzug.

26.02.2020