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Lokales The Sound of Bronkow startet im Societaetstheater
Dresden Lokales The Sound of Bronkow startet im Societaetstheater
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09:30 30.08.2019
Als Festival-Headliner und Höhepunkt am Sonntag (20 Uhr) der Abschluss vor der Pause nach dem Jubiläum: Daniel Norgren aus Schweden. Quelle: PR / Larry Limpa
Dresden

Quasi als Vorspiel zur kommenden Spielzeit im Dresdner Societaetstheater – wie seit 2010 gute Sitte – wird am kommenden Wochenende im ganzen Haus „The Sound of Bronkow“ zelebriert. Die zehnte Ausgabe des Minimusikfestivals mit bislang 21 Bands an drei Tagen, welches traditionell auch die junge Klangfarbe der erfolgreichen Soci-Dienstagskonzertreihe widerspiegelt und sich dem entschleunigten Klang brandenburgischer Pampadörfer wie jenes 1495 als Proncko gegründete annehmen will, beginnt am Freitag (18 Uhr) und hat zum Jubiläum mehrere Neuigkeiten zu verkünden.

Dies tat Mario Cetti, gemeinsam mit Lars Hiller als Labelchef von K&F Records Veranstalter dieses tiefenentspannten Wochenendes, am Mittwoch, kurz nach elf Uhr vormittags, also eine Stunde nach dem Kassenschluss für den so genannten „Online-Hardticket-Vorverkauf“.

Garda spielen ohne See und Stühle im großen Soci-Saal. Quelle: PR / Günther Michel

Das wichtigste zuerst: Jene, denen die generell kostenfreie Soci-Garten-Bespielung (Samstag von 15 bis 20 Uhr, Sonntag von 14 bis 20 Uhr) nicht reicht, können noch jeweils eine Hand voll Einzelkonzert-Karten an der Abendkasse erwerben, was in der Regel für die Kleine Bühne acht, für die Große zehn und für die beiden Höhepunkte am Freitag mit Garda und am Sonnabend mit Swutscher (je 22 Uhr im großen Saal) je 15 Euro kostet.

Halbe Eisenbahn und feuchte Wollsocken

Die zweite Nachricht: Nächstes Jahr wird pausiert und über gediegene Zukunft nachgedacht, also frühestens 2021 gibt es die elfte Ausgabe.

Cetti freut sich daneben auf zwei Sachen: Es spielen Francesco Wilking und Moritz Krämer, die sich just hier anno 2011 auf Bitte des Labels erstmals zu einer losen 60-Minuten-Session trafen, um danach mit „Die Höchste Eisenbahn“ durchzustarten und seit 2013 aller drei Jahre ein Album herauszubringen. Ihr drittes heißt „Ich glaub dir alles“ und steht derzeit auf Platz 17 in der deutschen Verkaufsrangliste. Sie spielen hier wie damals als Duo (Freitag, 20 Uhr).

Am Weltfriedenssonntag, in Sachsen besonders urnig begangen, kommt laut Cetti mit Daniel Norgren „ein langgehegter Wunschheadliner“ erstmals, der mit „Wooh Dang“ eines ihrer Lieblingsalben des Jahres veröffentlicht habe, welches (so schreiben sie wirklich) „warm, griffig, rau und ein bisschen feucht wie eine Wollsocke in einem ausgetretenen Lederstiefel“ sei – wobei jeder Ex-Wehrpflichtige natürlich an den alten Witz vom „Kaffee wie echte Männerfüße“ (also: schwarz und feucht) denken muss, was aber nix macht, weil nur wenige anwesend sein werden.

Noch zu erwähnen: Die Festivalparty am Freitag startet um 21 Uhr im Ostpol, das Spätnachtkonzert im Monoplexkino Thalia am Sonntagmorgen um ein Uhr für eine 75-köpfige Gästeschar. Dort spielen laut Cetti diverse Bands des Labels, wobei K&F für Kumpel & Friends steht, eine Mischung aus eigenen und Cover-Songs. Wichtig sei dabei: das Publikum muss dank ausgeteilter Textbücher mitsingen können. „Es wird heiter und feuchtfröhlich!“, freut er sich. Und auch die „Die Goldene Peitsche“ wird von Vögel die Erde fressen (Freitag, 21 Uhr) geboten.

Netzinfos: http://sob.kfrecords.de/

Von Andreas Herrmann

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