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Lokales Teddykrankenhaus Dresden: Mediziner kümmern sich um Stofftiere im Uniklinikum
Dresden Lokales Teddykrankenhaus Dresden: Mediziner kümmern sich um Stofftiere im Uniklinikum
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22:46 09.09.2015
Rund 1000 Kinder strömen in diesen Tagen ins Dresdner Universitätsklinikum, um ihre Stofftiere im Teddykrankenhaus behandeln zu lassen. Quelle: Leonie Born

Zum Glück ist das verletzte Tier aber kein echtes, sondern eines aus Plüsch. Und für das sorgt jetzt ein Ärzteteam im Dresdner Uniklinikum. Max bekommt eine Schlafspritze, dann wird er unter Narkose gesetzt und genäht. Rund 120 Medizinstudenten verschiedener Fachrichtungen und Semestern kümmern sich seit Dienstag insgesamt drei Tage lang als Teddyärzte um viele plüschige Patienten. Ungefähr 50 eingeladene Kindergarten nutzen in diesen Tagen die Chance und bringen „kranke" Stofftiere zur Heilung ins Klinikum.

„Wir wollen mit dem Projekt erreichen, dass den Kindern spielerisch die Angst vorm Arzt genommen wird", erklärt Fabian Lenz, Medizin-Student im sechsten Semester. Das ehrenamtlich studentisch organisierte Projekt findet bereits zum neunten Mal statt und sei auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. „Wir hatten deutlich mehr Anfragen von Kindergärten als wir einladen konnten", kommentierte der Student, der in diesem Jahr erstmals Mitglied im Organisationsteam ist. Von etwa 120 Bewerbungen habe man nur etwa 50 berücksichtigen können.

Bei den Behandlungen wird mit den Teddys genauso verfahren wie mit ihren menschlichen Besitzern: Die angehenden Ärzte erstellen ein ärztliches Protokoll samt Name, Größe und Gewicht. Außerdem spritzen, röntgen und legen sie Verbände und Pflaster an. Somit bekommen die Kinder die Möglichkeit, hautnah den Klinikalltag zu erleben, ohne selbst Patient zu sein. Als weitere Attraktion in diesem Jahr können die Knirpse einen Rettungswagen besichtigen.

Leonie Born

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