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Lokales Technische Universität Dresden weiht neuen Fitnesspfad auf dem Campusgelände ein
Dresden Lokales Technische Universität Dresden weiht neuen Fitnesspfad auf dem Campusgelände ein
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07:46 25.04.2018
Initiator Moritz Montenegro zeigt Übungen an den Geräten des TU-Was-Pfads. Uni-Turnerinnen Hanna (li.) und Nele assistieren ihm. Quelle: Junes Semmoudi
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Dresden

 Zehn, elf, zwölf – Moritz Montenegro führt Klimmzüge aus, als würde er den ganzen Tag nichts anderes machen. Der sportliche Student ist zufrieden – schließlich kann er sich nun auch auf dem Unicampus an die Reckstange hängen und trainieren. Denn auf dem Hauptgelände der Technischen Universität ist am Dienstag der „TU-was-Pfad“ eingeweiht worden.

Die vier metallenen Sportgeräte stehen in einem Kiesbett neben dem Fritz-Förster-Bau, unweit der Alten Mensa. Nebst einer Klimmzugstange bietet der Sportpfad auch eine Liegestütz-Station, ein Armzug-Gerät sowie eine schwebende Plattform zum Trainieren der Balance.

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„Es ist toll, dass der ’TU-was-Pfad’ nach Jahren der Planung endlich realisiert wurde“, freut sich Montenegro. Er reichte das Konzept für das Fitnessareal bei der Universität ein. „In meinem Erasmus-Jahr in Rumänien ist mir aufgefallen, wie viele Sportstätten es dort gab“, erzählt Montenegro, der an der TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert. „Die Menschen konnten sich an den Geräten austoben und sind dann weitergegangen. So ist es nun auch hier: Der ’TU-was-Pfad’ dient der kurzen sportlichen Ertüchtigung.“ Die Kosten für den Trimm-dich-Pfad belaufen sich auf rund 40 000 Euro.

Die Eröffnung des Fitnesspfads war zeitgleich auch Abschluss der Aktion Quix. „Ziel der 2012 gestarteten Initiative war, das Studienumfeld an der Technischen Universität Dresden attraktiver zu gestalten. Dafür hat die TU Dresden 250 000 Euro bereitgestellt“, erklärt Quix-Koordinator Kay Schomburg. Studenten konnten ihre Ideen mit einbringen, so wie es Moritz Montenegro getan hat. Insgesamt 94 Vorschläge gingen bei den Koordinatoren ein. Letztlich wurden 28 Projekte umgesetzt, darunter die Bücherzelle vorm Hörsaalzentrum oder der Grüne Seminarraum auf einer Grünfläche am Gebäude Weberplatz.

Von Junes Semmoudi