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Lokales TU Dresden bleibt Exzellenzuniversität
Dresden Lokales TU Dresden bleibt Exzellenzuniversität
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17:14 19.07.2019
Ein Hörsaal der TU Dresden. Quelle: Arno Burgi/dpa
Dresden

Die Technische Universität Dresden darf ihren Exzellenzstatus behalten und kann pro Jahr mit bis zu 15 Millionen Euro Fördergeld rechnen. Als bei einer Live-Übertragung aus Bonn die zuständige Exzellenzkommission am Freitag ihr Votum verkündete, brach im Festsaal der Universität Jubel aus. Neben Dresden wurden zehn weitere Unis und Verbünde mit dem Titel ausgezeichnet.

Titel seit sieben Jahren

Die TU Dresden trägt den Titel einer Exzellenzuniversität seit 2012 und ist die einzige Eliteuni in einem ostdeutschen Flächenland. Anders als bislang muss man sich für den Titel nach sieben Jahren nicht neu bewerben, allerdings werden die Unis evaluiert.

Rektor Hans Müller-Steinhagen hatte bereits im Vorfeld von einem harten Wettbewerb gesprochen. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), die das Votum in Bonn miterlebte, sah der Entscheidung zwar mit einer großen Portion Zuversicht entgegen. Allerdings blieb bis zuletzt ein Funken Ungewissheit, weil die Bewerber die Qualität der Konzepte ihrer Konkurrenten nicht kannten.

Drei exzellente Forschungscluster

Eine Voraussetzung hatte die TU ohnehin erfüllt. In Dresden gibt es gleich drei als exzellent eingestufte Forschungscluster, die bis 2025 gefördert werden. Eines der Cluster will grundlegenden Fragen der Zell- und Entwicklungsbiologie auf den Grund gehen, ein anderes dem Zusammenwirken zwischen Mensch und Maschine.

Bund und Länder stellen für die Exzellenzstrategie seit 2018 rund 533 Millionen Euro pro Jahr bereit. 75 Prozent der Mittel stammen vom Bund, 25 Prozent von dem Bundesland, in dem die entsprechende Hochschule angesiedelt ist. Dabei werden bis zu elf Hochschulen mit 148 Millionen Euro pro Jahr gefördert.

Verschiedene Kriterien

In die Entscheidung fließen verschiedene Faktoren ein, darunter herausragende Forschungsprojekte oder besondere Personalstrategien zur Gewinnung herausragender Wissenschaftler. Die Hochschulen müssen in ihren Bewerbungen auch genau darlegen, wofür sie das zusätzliche Geld ausgeben wollen. Zuständig für die Bewerbungsverfahren sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat.

Die TU Dresden hat rund 32 400 Studenten und 8300 Mitarbeiter – davon 600 Professoren. Sie gründet 30 bis 40 Firmen pro Jahr aus und meldet 180 Patente an – und ist damit auch wichtig für Sachsens Landeshauptstadt. Mit ihrem Platz in der Ersten Liga und dem international renommierten Ruf habe die TU schon viele kluge Köpfe aus dem In- und Ausland anziehen können, freute sich die Stadt.

Von RND/dpa

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