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Lokales Studitemps: Zeitarbeitsunternehmen werden beliebter
Dresden Lokales Studitemps: Zeitarbeitsunternehmen werden beliebter
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09:45 01.07.2019
An der Vorlesungszeit – studieren. Und in der vorlesungsfreien Zeit? Quelle: Peter Kneffel/dpa
Dresden

In der Vorlesungszeit – studieren. Und in der vorlesungsfreien Zeit? Arbeiten. Die meisten angehenden Akademiker in Dresden sind mit diesem Rollenwechsel vertraut. Um die eigene Wohnung, das tägliche Essen und natürlich auch die Wochenendaktivitäten zu bezahlen, muss Geld her. Doch sich einen festen Job zu suchen, diesen nach zwei Monaten kündigen und sich nach dem nächsten Semester erneut umzusehen erscheint wenig lohnenswert.

Um diese Problematik auszuräumen haben sich diverse Firmen auf Zeitarbeit spezialisiert. Besonders Studenten kommt dieses flexible Modell zu Gute: wöchentliche Verfügbarkeiten angeben, eine mehrstündige Arbeit zugewiesen bekommen und Geld verdienen.

Der Marktführer dieses Segments ist ein junges Unternehmen mit großem wirtschaftlichen Wachstum – Studitemps. Beschäftigt werden monatlich etwa 6500 Studenten in Deutschland, in Dresden sind es derzeit etwa 100. Der Name ist Programm, das Unternehmen möchte vor allem Studenten erreichen. So liegt das Durchschnittsalter in Dresden für alle 36 Jobkategorien zwischen 22 und 25 Jahren.

In den letzten Jahren gewann Zeitarbeit immer mehr an Bedeutung für viele Unternehmen, ermöglicht sie doch, dass nie mehr Leute arbeiten als wirklich nötig ist. Für die Arbeitnehmer wiederum bietet es eine große Erfahrungsvielfalt, da sie mit verschiedensten Berufsfeldern in Berührung kommen.

So ist es in Dresden zum Beispiel möglich, als Warenverräumer/Verkaufsaushilfe(26 Jobs), Kassenkraft(13 Jobs) oder Büroassistenz(zehn Jobs) zu arbeiten. Genauso gut können sich die Studenten aber auch als Hostess(zwei Jobs), Promoter(vier Jobs) oder Chauffeur/Fahrer(zwei Jobs) verdingen. Die Resonanz auf dieses Geschäftsmodell fällt positiv aus, allein für die 26 Jobs als Warenverräumer haben sich in Dresden 1115 Studenten beworben. Die Bezahlung ist von der auszuführenden Arbeit abhängig und variiert stark, schwankt aber meist zwischen 9 und 14 Euro.

Tagsüber in der Uni und abends eine Vier-Stunden-Schicht übersteht nicht jeder, obwohl es dem Geldbeutel gut tut. Ganz anders sieht es jedoch in den Semesterferien aus. Die damit einhergehende Freizeit wirken sich merklich auf die Arbeitszeiten der Dresdner Studenten aus. Während der durchschnittliche Wert gewünschter Arbeitsstunden sonst bei 15 Stunden pro Woche liegt, klettert er in der vorlesungsfreien Zeit auf 29,8 Stunden wöchentlich. Passend dazu hat sich auch die Anzahl der Studenten, die wöchentlich mehr als 20 Arbeitsstunden im Einsatz sind, verdoppelt.

Von Robin Riehme

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