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Lokales Studie bestätigt: In Dresden wird zu wenig gebaut
Dresden Lokales Studie bestätigt: In Dresden wird zu wenig gebaut
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14:57 22.07.2019
Einer Studie zufolge werden in Dresden zu wenig Wohnungen gebaut. Quelle: Paul Zinken/dpa/RND-Graftik
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Dresden

In der sächsischen Landeshauptstadt wird zu wenig gebaut. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Demnach seien zwischen 2016 und 2018 in Dresden nur 62 Prozent der benötigten neuen Wohnungen auch gebaut worden.

Sächsischer Spitzenreiter in Sachen Baubedarf ist Leipzig: Hier wurden nur 45 Prozent der benötigten neuen Wohnungen auch gebaut. Die Messestadt ist damit einer der 30 Landkreise in Deutschland, in denen weniger als 50 Prozent des Bedarfs gedeckt worden sind. Dazu zählen unter anderem auch Köln, Kiel oder Braunschweig.

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Am zweitschlechtesten in Sachsen sieht es den Ergebnissen des IW-Wohnungsbedarfsmodells nach im Landkreis Görlitz (55 Prozent) aus. Relativ ausgewogen hingegen seien Bedarf und Baufertigstellungen in den Landkreisen Leipzig, Meißen und Vogtland.

Bauboom im Landkreis Bautzen

In einigen sächsischen Regionen, darunter die Landkreise Bautzen, Erzgebirge, Zwickau und Mittelsachsen, sei hingegen zu viel gebaut worden. Besonders stark war diese Entwicklung in Nordsachsen. Dort liege das Verhältnis zwischen Baufertigstellungen und Wohnungsbedarf bei 182 Prozent. Dort sollten Investitionen eher in bereits bestehende Gebäude fließen, so die Schlussfolgerung der Macher der Studie.

Berücksichtigt wurden bei der Auswertung unter anderem Daten zum aktuellen Leerstand und dem prognostizierten demografischen Wandel. Außerdem sei der Faktor „altersabhängiger Wohnkonsum“ einbezogen worden. Dazu gehöre die wachsende Pro-Kopf-Wohnfläche und der Trend zu kleineren Haushalten.

Von RND/dpa

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