Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Studie: So viel müssen Studenten in Dresden für Wohnungen bezahlen
Dresden Lokales Studie: So viel müssen Studenten in Dresden für Wohnungen bezahlen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:07 25.09.2019
Studenten müssen laut einer Studie immer mehr für die Mieten zahlen.(Symbolbild) Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
Dresden

Dresdner Studenten zahlen vergleichsweise wenig Miete für ihre Wohnungen. Wie aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Finanzberaters MLP hervorgeht, liegt die Monatsmiete für eine durchschnittliche Studentenwohnung in Dresden bei durchschnittlich 302 Euro. Günstiger kamen Studenten nur in zwei anderen der 30 untersuchten Hochschulstädten unter.

In Leipzig liegt der Mietpreis bei durchschnittlich 278 Euro. Der Studie zufolge zahlen nur Studierende in Magdeburg noch weniger für ihre Unterkunft (251 Euro).

>> Lesen Sie auch: Sachsens Studenten haben weniger Geld

Laut Studie sind die bundesweiten Mieten für eine Musterwohnung in den untersuchten Städten binnen eines Jahres um durchschnittlich 4,6 Prozent gestiegen. Im Mittel wurden 403 Euro im Monat fällig – Tendenz steigend. In Dresden und Leipzig stiegen die Mieten um 4,1 beziehungsweise 3,8 Prozent, hieß es.

Zugrunde gelegt wurde eine Wohnung mit 30 Quadratmetern in normaler Ausstattung, erbaut im Jahr 1995 und mit 1,5 Kilometern Entfernung zur Universität. Auch die Nebenkosten wurden einbezogen. Für solche Wohnungen müssen Studenten in München mit 717 Euro am meisten Miete bezahlen, gefolgt von Stuttgart (542) und Frankfurt (505).

Zugleich hätten die Einkommen der Studenten in den vergangenen Jahren stagniert bei im Schnitt rund 900 Euro pro Monat, wie die Autoren auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels schreiben. Der zu diesem Wintersemester gestiegene Wohnzuschlag als Bestandteil des Bafögs reiche selbst als Höchstsatz (325 Euro/Monat) in mehr als zwei Dritteln der Städte nicht für die Miete einer Musterwohnung aus.

Von RND/dpa/iro

In der Pressestelle der Polizeidirektion Dresden wird seit 100 Jahren entschieden, über welche Verbrechen in Dresden die Bevölkerung informiert wird – und über welche nicht. Er wolle den Dresdnern ein realistisches Bild von Straftaten in Dresden geben, sagt ihr Chef Thomas Geithner.

03.10.2019

Ein 45-Jähriger klaute sich quer durch Dresdens Geschäfte, um Drogen und Alkohol zu finanzieren. Als Erklärung für diese und andere Missetaten lieferte er ein Sammelsurium an Ausreden ab. Das Gericht glaubte ihm nicht.

25.09.2019

26,56 Euro pro Quadratmeter? Das ist selbst in München eine Wuchermiete. Die Landeshauptstadt Dresden zahlte diese Miete für Wohnungen in Löbtau und Striesen, um dort Asylbewerber unterzubringen. Und das Monate vor Beginn der Flüchtlingskrise.

25.09.2019