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Lokales Studentenwerk verleiht der Villa Tusculum neuen Glanz
Dresden Lokales Studentenwerk verleiht der Villa Tusculum neuen Glanz
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10:02 09.05.2018
Rund 800 000 Euro hat das Studentenwerk zuletzt in die Villa Tusculum investiert. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Der Architekt Karl Unger öffnet eine Metallklappe in der frisch sanierten Wand im Obergeschoss des Tusculums in Strehlen. Ein Gewölbe mit über 100 Jahre altem Stuck offenbart sich im Dämmerlicht. Der Lichthof der Villa, die heute studentisches Kulturzentrum ist, wird der nächste Sanierungsschritt. Offiziell eingeweiht wurden am Dienstagmorgen neue und sanierte Probenräume für Hobbymusiker und Künstler, das Dach und neue Technik, darunter eine moderne Lüftungsanlage. „Rund ein Jahr war das Tusculum wegen der Bauarbeiten geschlossen“, resümiert Studentenwerkschef Martin Richter.

Mit 800 000 Euro wurde das umfassende Sanierungsvorhaben der 1893 erbauten Villa teurer als gedacht. Die Bauarbeiten hat das Studentenwerk aus Eigenmitteln finanziert – zum Beispiel durch einen Teil der studentischen Semesterbeiträge. Für Studenten stehen jetzt elf Probenräume zur Verfügung. Dafür wurden unter anderem alte Lageräume oder Kühlräume zu Probenräumen ausgebaut. Einige haben speziellen Lärmschutz bekommen und können von Bands genutzt werden. Zudem wurde im Hauptsaal im Erdgeschoss eine induktive Hörschleife für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen verlegt. Außerdem ist nun ein Eingang barrierefrei.

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Das Tusculum an der August-Bebel-Straße soll allen musik- und kunstinteressierten Studierenden offenstehen. Donnerstags und Sonnabends können Interessierte die Säle im Erdgeschoss inklusive Küche für eigene Feste und Veranstaltungen mieten.

Von tg

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