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Lokales Striesen: Verbannungsort mit Labor für Neutronenbombe
Dresden Lokales Striesen: Verbannungsort mit Labor für Neutronenbombe
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17:25 06.06.2019
Christoph Pötzsch führt durch Striesen. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Wenig Bekanntes und Kurioses aus der Geschichte Striesens ist bei einer neuen Stadtteilführung mit Christoph Pötzsch am Pfingstmontag, 10. Juni, zu erfahren. Sie startet 14 Uhr am Niederwaldplatz, an der Bushaltestelle der Linien 65 und 85. Auf gewohnt unterhaltsame Weise erklärt der Hobbyhistoriker beispielsweise, warum Striesen, 1350 erstmals urkundlich erwähnt und 1892 nach Dresden eingemeindet, vor Jahrhunderten ein derart unwirtliches Dorf war, dass es als Verbannungsort diente. Aus jener Zeit rührt die Redewendung her: „Stadtverwiesen? Dann nach Striesen!“. So lautet auch der Titel der Führung.

Außerdem berichtet Pötzsch über Einzelheiten zu einem Versuchslabor, das die DDR in Striesen unterhielt, um die Wirkung der amerikanischen Neutronenbombe zu simulieren. Darüber hinaus erfahren Teilnehmer einiges über die Geschichte des Gärtners Hermann Seidel, was während der Napoleonischen Kriege geschah sowie über Geschichte von Ort und Kirche.

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Die Teilnahmegebühr von fünf Euro geht als Spende an die Gemeinde der evangelisch-lutherischen Versöhnungskirche, die eine neue Mikrofonanlage braucht.

Internet: www.historisches-dresden.de

Von gä

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06.06.2019
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