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Lokales Streit um die Bunte Republik Neustadt - Montag Thema im Ortsbeirat
Dresden Lokales Streit um die Bunte Republik Neustadt - Montag Thema im Ortsbeirat
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08:31 20.02.2016
Dichtes Gedränge rund um den Martin-Luther-Platz in Dresden bei der Bunten Republik Neustadt  Quelle: DNN
Dresden.

 Heiße Diskussionen und wenig Chancen auf Einigkeit: Das sind die Aussichten für die nächsten Sitzung des Ortsbeirates Neustadt (Mo, 17.30 Uhr, Hoyerswerdaer Straße 3). Denn das Gremium muss am Montag eine Tagesordnung abarbeiten die es in sich hat. Schon im Vorfeld gab es heftige Diskussionen über mehrere Themen, die sich im Sitzungsablauf wiederfinden, allen voran die Zukunft der Bunten Republik Neustadt (BRN). Das Ordnungsamt stellt, laut Tagesordnung gleich zum Sitzungsbeginn, seine Schlussfolgerungen aus der BRN-Sicherheitsanalyse vor. Amtsleiter Ralf Lübs hatte mögliche Neuregelungen bereits in der Januar-Sitzung angesprochen, in der Zwischenzeit sind weitere Details bekannt geworden. Demnach wird das Platzangebot für BRN-Stände deutlich eingeschränkt, unter anderem auf der Kreuzung Rothenburger Straße/Louisenstraße/Görlitzer Straße und überall dort, wo Stände auf gegenüberliegenden Straßenseiten zu gefährlichen Engstellen führen könnten. Beispiele dafür sind Abschnitte der Louisenstraße zwischen Rothenburger und Martin-Luther-Straße sowie Teile der Alaunstraße zwischen Louisenstraße und Förstereistraße. Die Schwafelrunde, ein loser Zusammenschluss aus BRN-Mitstreitern aus der Neustadt, monierte bereits, die Neuregelungen des Ordnungsamtes kämen viel zu spät, um noch zur BRN 2016 umgesetzt werden zu können. Außerdem fordert die Schwafelrunde insgesamt mehr Raum für die BRN, sollten einzelne Abschnitte der bisher üblichen Feierstraßen zur Tabuzone werden.

Ein weiteres heikles Thema im Ortsbeirat: Der Geschäftsbereich Bau stellt die Vorplanung für die Erneuerung der „Bautzner“ zwischen Hoyerswerdaer- und Glacisstraße vor. Es geht also um genau den Bauabschnitt, auf dem am 8. Februar eine Radfahrerin von einem Betonlaster erfasst und schwer verletzt wurde. Die junge Frau starb später im Krankenhaus. Der Stadt haben Kritiker daraufhin vorgeworfen, wegen Fehlplanungen eine Mitschuld am Tod der jungen Frau zu haben.

Und noch ein strittiges Thema steht auf der Tagesordnung: Der Ausbau der Stauffenbergallee zwischen „Königsbrücker“ und Radeburger Straße. Die Stadt plant einen zweispurigen Ausbau, Kritiker dieser Variante fordern aber zwei Fahrspuren pro Richtung.

Von Christoph Springer

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