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Lokales Streik bei der Lufthansa – Auch in Dresden Flüge gestrichen
Dresden Lokales Streik bei der Lufthansa – Auch in Dresden Flüge gestrichen
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08:12 07.11.2019
Reisende laufen auf dem Flughafen Dresden International vor einer Hinweistafel, auf der gestrichene Lufthansa Flüge angezeigt werden. Quelle: dpa/Robert Michael
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Dresden

Rund 180.000 Passagiere der Lufthansa sind wegen eines zweitägigen Streiks der Flugbegleiter von Flugausfällen betroffen. Das Unternehmen sagte für Donnerstag und Freitag zusammen rund 1300 Flüge ab. Auch am Dresdner Airport stehen einige Flüge auf der Liste.

So startete am Donnerstagmorgen zwar der Flug nach München um 6 Uhr und auch weitere Münchenflüge finden statt. Der Flieger 6.30 Uhr in Richtung Frankfurt blieb aber am Boden. Auch die Flüge LH 209 (8.45 Uhr), LH 215 (14.15 Uhr) und LH 219 (19.05 Uhr) – alle nach Frankfurt – werden nicht abheben. In die Main-Metropole fliegt von Dresden am Donnerstag einzig LH 211 um 10.50 Uhr. Auch vier Flüge aus Frankfurt mit Ziel Dresden sind gestrichen worden.

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Flugbegleiter-Streik: Eindrücke vom Flughafen Dresden

Der Flugtafel ist zu entnehmen, dass auch am Freitag alle Frankfurt-Verbindungen mit Abflug in Dresden sowie einer von fünf München-Fliegern am Boden bleiben wird. Auf der Ankunftsseite landet nur einer von fünf Fliegern aus Frankfurt auch in Dresden, zudem ist eine Ankunft aus München gestrichen.

Ufo fordert höhere Spesen und Zulagen

Die Gewerkschaft Ufo hat bislang nur zu einem Streik bei der Lufthansa-Kerngesellschaft aufgerufen, die laut Konzern an den beiden Tagen jeweils rund 1100 Flüge weltweit absolvieren sollte. Abgesagt wurden nun 700 Flüge am Donnerstag und 600 am Freitag.

Ufo hatte sich zudem vorbehalten, den Streik auf bis zu vier weitere Flugbetriebe mit deutschem Tarifrecht auszuweiten, die insbesondere noch für die Tochter Eurowings unterwegs sind. Ihren Kunden hat Lufthansa bereits umfangreiche und kostenfreie Umbuchungsmöglichkeiten angeboten.

Ufo fordert für die rund 21.000 Lufthansa-Flugbegleiter höhere Spesen und Zulagen sowie besseren Zugang für Saisonkräfte in reguläre Anstellungsverhältnisse.

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Von dpa/fkä

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