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Lokales Straßenbau verschärft Stellplatznot in Dresden-Tolkewitz
Dresden Lokales Straßenbau verschärft Stellplatznot in Dresden-Tolkewitz
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10:20 12.10.2016
Besonders kritisch ist die Parkplatzsituation auf der Lewickistraße und der Toeplerstraße, geben Anwohner zu bedenken.  Quelle: Eylert
Dresden

 Für die Zeit bis Ende nächster Woche hat die Stadt am Ostrand von Tolkewitz mehrere Straßen zu Einbahnstraßen gemacht. Grund sind Bauarbeiten auf der Marienberger Straße, die auch die Buslinie 87 betreffen. Sie verbindet die Otto-Pilz-Straße in Mockritz mit der Altenberger Straße in Striesen und kann wegen der Bauarbeiten bis zum 22. Oktober nicht wie gewohnt fahren. Die Haltestellen an der Wilischstraße und der Knappestraße werden bis dahin nicht bedient. Als Ersatz haben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die Linie EV87 eingerichtet, die auf der Kipsdorfer Straße vom Ostende am Niedersedlitzer Flutgraben bis zur Altenberger Straße fährt und dann über die Bärensteiner Straße wendet. Auf der anderen Seite der Ersatzverkehrsstrecke fährt der sogenannte Microbus über die Toeplerstraße und die Lewickistraße.

Genau das sorgte Anfang der Woche für große Aufregung in Tolkewitz. Die Anwohner fürchteten, das hunderte Parkplätze vorübergehend wegfallen, damit die Busse durch die Wohngebietsstraßen passen. „Es gibt für die Anwohner keine alternativen Möglichkeiten, ihr Fahrzeug irgendwo abzustellen“, schimpfte DNN-Leser Jens Petzoldt. Das betreffende Gebiet liege zwischen der „Marienberger“ und dem Niedersedlitzer Flutgraben, dort herrsche ohnehin Parkplatznot.

Ganz so schlimm kam es dann doch nicht. Zwar hält die Stadt an der Umleitungsstrecke fest und hat dort nach Ansicht von Petzoldt mehr provisorische Bushaltestellen eingerichtet als nötig sind. Doch die Verantwortlichen im Rathaus haben nicht einfach nur Verbotsschilder aufgestellt und damit den Anwohnern den Schwarzen Park-Peter zugeschoben. Die Wendestrecke für die EV87 über die Toeplerstraße und die Lewickistraße wurde in eine Einbahnstrecke umgewandelt, stellte Petzoldt gestern fest. „Lediglich die Kurvenbereiche sind noch mit ein paar Metern Parkverbot belegt, damit der Bus durchkommt“, so der Dresdner. Warum allerdings die vielen Interimshaltestellen nötig sind, erschließt sich ihm nicht.

Falk Lösch, Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) sagt dazu: „Die Alternative ist, dass es in dieser Zeit keine Anbindung des Wohngebiets an den Öffentlichen Personennahverkehr gibt.“ Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes Reinhard Koettnitz nimmt die Anwohner darüber hinaus in die Pflicht. Sie müssen bis Ende nächster Woche mit der verschärften Parkplatznot klarkommen. „Es können keine Empfehlungen gegeben werden“, beantwortet er die Frage nach Ausweichstellplätzen, „für die relativ kurze Bauzeit gibt es keine temporären Lösungen.“

Von Christoph Springer

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