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Lokales Strand-Feeling und Public Viewing zur Fußball-WM an der Ballsportarena
Dresden Lokales Strand-Feeling und Public Viewing zur Fußball-WM an der Ballsportarena
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12:02 31.05.2018
Standfeeling an der Ballsportarena. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

In den vergangenen Tagen wurde an der Ballsport-Arena eifrig gewerkelt und Sand geschippt. Nun ist er fertig – der „Arenabeach“. Zwei Beachvolleyballfelder, eine Bar und mehrere Sonnenliegen warten auf erste Gäste. Und am Freitag, 1. Juni, 14 Uhr, ist es soweit: Das Areal öffnet seine Pforten und lädt bis Ende August zum Feierabend-Drink oder zu einem Volleyballmatch ein.

Nur wenige Tage nach der offiziellen Einweihung kommt auch schon die große Leinwand auf das Gelände. Am 14. Juni können dann bis zu 1500 Fußballbegeisterte beim Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft in Russland mitfiebern. Der Gastgeber spielt um 17 Uhr gegen Saudi-Arabien. „Wir übertragen natürlich die Spiele der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde und alle Spiele ab dem Achtelfinale“, erklärt Frank Lösche von der Sportbetriebsgesellschaft Saegeling, die erstmals Public Viewing unweit der Yenidze organisiert.

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Weil manche Spiele erst nach 22 Uhr enden, lockert eine Verordnung die strengen Regelungen für die Nachtruhe. Daher erteilt die Stadt Dresden Ausnahmegenehmigungen für das Public Viewing. Für die Genehmigung des „Arenabeachs“ hat Lösche rechtzeitig Lärm- und Schallschutzgutachten bei den entsprechenden Behörden eingereicht.

Nun erinnert die Stadt alle anderen Veranstalter öffentlicher WM-Übertragungen daran, eine Genehmigung bei der Unteren Immissionsschutz- und Abfallbehörde im Umweltamt zu beantragen. „Das Umweltamt prüft den Einzelfall und wägt die Interessen der Fußballfans mit denen der möglicherweise gestörten Anwohner ab“, sagt Arne Rehse, Leiter der Unteren Immissionsschutz- und Abfallbehörde.

Schriftliche, formlose Anträge können ab sofort per Mail an umwelt.recht2@dresden.de gestellt werden. Die Anträge sollten Umfang und Anzahl der Veranstaltungen, die örtlichen Verhältnisse sowie technische und organisatorische Maßnahmen zur Lärmminderung möglichst genau beschreiben, heißt es von der Stadt.

Von sem