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Lokales Stifterpaar zurück in der Busmannkapelle
Dresden Lokales Stifterpaar zurück in der Busmannkapelle
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16:12 29.04.2018
Zurückgekehrte Büsten in der Busmannkapelle. Quelle: Peter W. Schumann
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Dresden

 Nun sind sie zurückgekehrt in die Busmannkapelle und fest in den Fenstergewänden der Gedenkstätte verankert worden: die Konsolbüsten des Stifters Lorenz Busmann, seiner Ehefrau und eine Engelskonsole.

Die Kunstwerke erhält der Bauherr und Betreiber Bürgerstiftung als Dauerleihgabe des Stadtmuseums. Mit dem Einzug des Namensgebers und dem Rückbau des Innengerüsts ist ein wichtiger Bauabschnitt beendet und die Möglichkeit für regelmäßige Führungen geschaffen (vorgesehen jeden Sonnabend 15 und 16 Uhr).

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Der Patrizier Lorenz Busmann war viermal Bürgermeister von Dresden. Gemeinsam mit seiner Frau stiftete er eine Kapelle, die um 1400 am Südchor der damaligen Franziskaner-Klosterkirche errichtet wurde. Sie war der Vorläufer der späteren Evangelischen Sophienkirche nahe des Postplatzes.

 Die über 600 Jahre alten Büsten des Stifterpaares sind die ersten Porträtdarstellungen Dresdner Persönlichkeiten. Die Arbeiten werden der Schule des berühmten Bildhauers und Dombaumeisters Peter Parler zugeschrieben, der unter anderem den Prager Veitsdom errichtet hat.

Weitere originale Ausstattungsstücke und ein Modell der Sophienkirche sollen den Gedenkort vervollständigen.

Von Genia Bleier

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